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Salti und windelweiche Schläge

Traum:
Die Aufführung soll in wenigen Stunden stattfinden. Ich stelle gerade die Kleiderkartons bereit, in denen sich die Requisiten befinden, die ich von Hand angefertigt habe, als der Akteur – ein Zauberer und Unterhaltungskünstler – auf meinen Inlineskates dahergerollt kommt. Er ist mürrisch, denn seiner Ansicht nach rollen die Inlineskates schlecht. Na hey, auf dem unebenen, naturbelassenen Boden ist das doch leicht nachvollziehbar?! Es stimmt mich ein wenig ärgerlich, dass nun meine Skates nichts taugen sollen. Zudem habe ich mir die Mühe mit all den Kostümen gemacht – davon ist gar keine Rede.

Abrupter Szenenwechsel: Der Akteur probt nun noch einmal mit seiner Partnerin den Auftritt. Es ist seine Frau; eine kleine Mittvierzigerin mit kräftig strukturiertem saharablondem Haar, das sie zu einem Pferdeschwanz gebändigt hat. Der Mann gibt seiner Frau nun Schwung, so dass diese einen Salto macht. Und in dem Augenblick, da ihre Kehrseite vor ihm kreist, gibt er ihr einen Klaps! Die Frau juchzt! Der Mann gibt nun beständig Schwung, so dass die Frau saltodrehend in der Luft bleibt, und bei jeder Drehung einen herzhaften Schlag auf den Po gibt. Was die Frau jedes Mal mit einem vergnügten Kreischen oder ähnlichem quittiert. Ich sehe auch, dass die Frau – einem Kleinkind ähnlich – eine Windel unter der Strumpfhose trägt. Na, da hat sie gut Juchzen! Das Windelpaket dürfte die Schläge ja auch angenehm dämpfen. Die ausgelassene Freude der Frau überträgt sich auf mich; was ich als etwas befreiend empfinde.

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