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Kinderbahn im Moorexpress

Traum:
Frühe stille Feiertagsmorgenstunden. Laufend, ein wenig außer Atem, erreichen wir den etwas abgelegenen Bahnhof irgendwo in meiner alten Heimat. Vielleicht, weil es ganz früher so selbstverständlich war, erwarte ich auch heute, dass der Triebwagen des Moorexpresses zwei Anhänger mit sich führt. Wenn es auch knapp ist, so dürften wir wenigstens in einen der beiden Anhänger reinspringen können, ehe der Zug abfährt. Der Moorexpress fährt nahezu fröhlich hüpfend heran und kommt munter zum Stehen. Kurz halte ich die Luft an, so überrascht es mich, den Triebwagen ohne einen Anhänger zu sehen! Nun aber dalli!! Wir sprinten los, und gelangen gerade noch vor der Abfahrt in das Abteil. Es ist ein kleiner Zug mit einem Abteil. In der Mitte steht ein kleiner rechteckiger Tisch. Längs vor den Fenstern eine kleine Bank, auf dem eine kleine Südstaaten-Familie sitzt. Auf dem Tisch liegt ein Oval von Duplo-Eisenbahnschienen. Das ist das Kinderspiel während dieser Reise. Und wie ich das so sehe, fühle ich mich mit einem Male geborgen und warm – hier in diesem Zug, auf dieser Reise.

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