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Naive Laszivität

Traum:
Das Schwimmbassin ist großzügig, liegt unter freiem Himmel, ist vom Gefühl her aber dennoch ein angenehmer Schutzraum. Einige Frauen sind hier, wenige im Wasser. Es wäre jetzt schön, ins Wasser zu steigen und ein paar Runden zu schwimmen. Die Feiertage stehen so kurz bevor, dass ich das ruhig schon jetzt machen könnte, obwohl ich noch gar nicht Feierabend habe. Kurz genieße ich das Treibenlassen im Wasser, aber dann spüre ich Blicke – auffordernde. Und ich verlasse das Wasser, um weiterzuarbeiten. Ein wenig Schamgefühl dabei, mich dabei all den Blicken auszusetzen.

Später suche ich Angelique auf, um kurz mit ihr zu plaudern. Ich erwähne, dass meine momentan libidinösen Empfindungen für eine gewisse Unruhe sorgen. Woraufhin sie meint, ich würde jetzt sicher eine meiner Männerbekanntschaften kontaktieren, und mich zu einem heißen Date verabreden. Lächelnd erinnere ich mich… Ja, damals hätte ich das möglicherweise so gemacht. Mir wird bewusst, wie viel Befreiung und Erleichterung es mit sich brachte, nicht mehr diesen Weg mit den Männerbekanntschaften wählen zu müssen! Ich fühle mich selbstbewusster und autonomer. Ein gutes Gefühl, mich um mich selbst kümmern zu können. Angelique schmunzelt… sie mag mir das nicht so recht glauben. Sie vermutet nämlich, dass ich das Spiel mit dem Feuer viel zu sehr liebe.

In einer ehemaligen Nachbargemeinde. Eine Frau ist so freundlich, mich auf meine Bitte hin in ihr Haus einzulassen. Sie möchte mich gleich weiter durch das Haus hindurch geleiten und zum Schwimmbad hinter dem Haus führen. Ihr Mann steht im Flur und schaut kritisch. Ihm passt das nicht. Murrend meint er, ich könne doch hier im Flur masturbieren. Sie könnten sich ja zurückziehen, damit ich ungestört bin. Naja, das wäre eine Möglichkeit, wobei ich die Aussicht auf ein Bad im frischen Wasser viel anziehender finde. Die Frau bleibt unbeirrt, gibt mir Zeichen ihr weiter zu folgen. Einen kurzen Augenblick überlege ich, meine Hand bereits jetzt in den Slip zu schieben; ich mag nicht mehr so lange abwarten. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass das so nichts wirklich Angenehmes wird.

Nachdem wir den schmalen Gang eines Hausarbeitsraumes durchquert haben, öffnet sich die Tür zum Garten mit dem Schwimmbassin. Ein paar Leute sind im Wasser. Ich habe etwas Hemmungen, mich vor den Augen aller auszuziehen. Aber das Wasser lockt! Im linken Beckenbereich wird es noch nicht einmal durch eine Beckenwand gehalten, dehnt sich hier in weicher Form, und über den denkbaren Rahmen hinaus, aus. Vielleicht ist es gerade das… jedenfalls entledige ich mich dann meiner Kleidung; nahezu ohne Scheu. Soll ich ins Wasser springen oder hechten, oder sollte ich mich lieber ganz sanft hineingleiten lassen? Ein Sprung wäre verlockend, würde aber jede Menge Wasser aufspritzen. Angemessener und rücksichtsvoller wäre das Hineingleiten.

Dann endlich im Wasser. Es ist so köstlich, so angenehm, so entspannend! Und ich genieße es eine ganze Weile. Gegen Ende, als ich schon überlege, das Schwimmbecken wieder zu verlassen, tritt ein alter Mann hinzu. Mir fällt seine Ähnlichkeit mit Johannes Hesters auf, obwohl dieser Mann von der Statur her kraftvoller ist. Er kommt aus den Duschräumen, drapiert währenddessen sein Handtuch und schaut etwas unwillig zu uns im Wasser. Offenbar sucht er Ruhe. Ich hatte ja auch schon längst gehen wollen. Mein Blick fällt zu einer weißen Plastiktüte am Beckenrand. Darin liegt ein Stapel großformatiger Fotos. Das obere ist eine Aufnahme von mir, wie ich hier im Wasser liege. Ich sehe knalliges Pink leuchten. Oje, bei der Spritzerei im Wasser dürften die Bilder in der Tüte bestimmt nass geworden sein. Ich muss unbedingt darauf achten, dass sie nicht durchfeuchten und verderben. Das obere Foto habe ich in Großaufnahme vor Augen. Denn es ist das, welches ich Angelique eben gerade zeigte. Es zeigt mich in einer Ecke des Schwimmbeckens. Mit dem rechten Arm auf dem Beckenrand aufliegend, die Beine auf dem vor mir liegenden Beckenrand abgelegt, liege ich entspannt im Wasser. Die Haut ist von vielen Wassertropfen bedeckt, ich trage weiße High Heels. Die glattrasierte Vulva zeigt ungeniert ihren Schlitz. Dieser Anblick wundert mich etwas. Zwar wirke ich auf dem Bild nicht so, als wolle ich betören – aber gerade die offenbare Naivität bewirkt den Eindruck einer lasziven Pose.

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