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Kajak auf stillem See

Traum:
Natur und Stille. Ein weites Gewässer mit sanft glucksendem Ufersaum. Die Sonne neigt sich dem Auf- oder Untergang – orangegolden der Horizont, leise Verheißung…
Ein Holzsteg führt weit auf das Gewässer hinaus; am Ende mit einem Holzhäuschen gepaart. Dort ist ein Kajak befestigt. Ich setze mich mittig, auf den Rand, und schaue über das Wasser, zum Himmel. Die Wasseroberfläche kräuselt sich hier und da, sachte; kreisförmig und weich. Eine Weile spüre ich das Sehnen der – meiner – Natur.

Nur wenig später kehre ich mit Mike an den weiten See zurück. Alles zeigt sich noch wie vorhin, und so ist es schon etwas Vertrautes. Mike ermuntert mich, im Kajak Platz zu nehmen. Er sitzt bereits auf dem hinteren Platz. Ich klettere hinein, aber bewege mich langsam auf die Kajakspitze zu. Mike sagt, ich solle mich doch richtig hineinsetzen! Aber das will ich nicht – vorhin saß ich doch auch ganz frei. Im gleichen Moment, da ich vorne ankomme, neigt sich das Kajak – das an seinem Mittelpunkt direkt am Steg befestigt ist – nach unten. Wie eine große Wippe. Der Schwung ist atemberaubend und mir schwinden fast die Sinne! Mike ruft zur Rückkehr auf. Doch wozu? Jetzt hat sich doch das Gewicht verteilt und es wird Ruhe einkehren? Im gleichen Moment wippt der Kajak erneut, ich halte die Luft an. Die leiseste Regung verursacht ein starkes Schwanken. Fast ist mir, als wolle das Erleben in einen Albtraum abgleiten, doch da stabilisiert sich die Lage wieder und ich lache vergnügt wie ein Kind. Wohl wissend, wie schnell wir wieder ins Wanken kommen könnten.

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