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Katzentatzen

Traum
Ein schmaler Aufenthaltsraum in Grau, Anthrazit und Schwarz – Schummerlicht. Wir warten ab; irgendwas. Die Hauskatze – dunkel meliertes Fell – springt auf, zur Türe. Sie will hinaus. Ich eile hinterher, doch die Katze ist schnell an der Tür und stellt sich auf die Hinterbeine. Sie ist ungewöhnlich groß und kräftig. Diese Feststellung wird von einem etwas unbehaglichem Gefühl begleitet. Mit grimmigem Murren drückt die Katze den Türgriff nieder, und öffnet ohne große Anstrengung die Tür. Ich schaue zu Boden – sie hat ihre Katzentatzenspuren auf dem mausgrauen Teppichboden hinterlassen. Wenn sie nasse Pfoten hat, dann hat sie wohl gerade genässt? Na also wirklich, das ist doch ein unmögliches Verhalten dieser Katze!!?

Ich folge der Katze in den nächsten Raum. Dort steht die große Computeranlage meines temporären Chefs. Alle Komponenten – übrigens bemerkenswert viele – sind aus schwarzem Material, teils lackglänzend. Vor einigen Stunden hatte ich an diesem Platz einen komplexen Arbeitsprozess gestartet, den ich noch nicht gespeichert habe. Eigentlich hatte ich ja auch gleich weiterarbeiten wollen. Die Pause kam unerwartet. Inzwischen ist der Chef eingetroffen, und ich überlege, ob er den Rechner zwischenzeitlich runtergefahren hat, da sich der Monitor schwarz zeigt. Ich nehme die schwarze Mouse – die eher an meinen wireless USB-Adapter erinnert – um zu testen, ob womöglich nur der Bildschirmschoner läuft. Es wäre sehr ärgerlich, falls all meine Arbeiten verloren sind!

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