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Rotklee

Traum:
Es ist ein weiter Raum, mit eher niedriger Decke. An der gegenüber und links liegenden Wand sind eine Reihe von weißgerahmten Fenstern die Ausblick gewähren. Dennoch bleibt das Gefühl, in einem unterirdischen Raum zu sein, Die Last der darüber liegenden Stockwerke macht sich durch ein vages Druckgefühl bemerkbar. Der Fußboden besteht aus fester Erde, die mit etwas Sand vermischt scheint.

Ein kranzförmiges Beet mit Rotklee nimmt einen weiten Teil ein. Die Blüten stehen auf hohen Stängeln, umsäumt von frischem Grün. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass sich der Klee an einer Seite weiter zur Mitte hin ausbreitet. Ich wundere mich… ob hier jemand gegossen hat? Oder wie erklärt sich dieses Wachstum? Aber ich sehe auch, dass die Sonne ihre wärmenden Strahlen in den Raum lenkt! Das ist sicherlich auch wachstumsfördernd. Damit hatte ich hier unten nicht gerechnet. Ich stelle mir gerade die obere Etage vor, in der ich wohne, und schlussfolgere, dass dann auch dort die Sonne in die Räume scheinen wird. Wie schön!

An meiner linken Seite steht eine Befreundete und fragt, ob Mutter während unserer Abwesenheit hier reinschaut. Auf diese Frage war ich noch nicht gekommen. Nach kurzem Nachspüren wird mir klar, dass ich nichts dagegen hätte, wenn sie mal schaut. Zudem glaube ich, dass sie eh vom gegenüberliegenden Haus hierher schauen kann. Vor allem dann, wenn die Sonne hier rein scheint.

Durch die Tür in meinem Rücken kommt Peter herein und fragt, ob ich noch etwas Gemüse aus seinem eigenen Garten haben möchte. Oh ja, gerne! Er zählt einige Sorten auf, und ich nicke erfreut zu allem, schließlich hat sein Gemüse Bioqualität.

Rand-Notiz:
Wie ich nach flüchtiger Internetrecherche feststelle, wurde von einigen Jahren entdeckt, dass sich Rotklee zum hormonellen Ausgleich während der Wechseljahre heilsam einsetzen lässt. Denn Rotklee ist reich an zwei Isoflavoniden (Genistein und Daidzein), welche den weiblichen Östrogenen ähneln. Tee aus Rotklee soll also gegen Östrogenmangel helfen. Der Tee kann zudem die Lebertätigkeit, die Verdauung und Gallensaftproduktion fördern. Weiter kann es in der Rekonvaleszenz angewendet werden, oder in Form von Teeumschlägen gegen rheumatische Schmerzen und Milchdrüsen-Entzündung.

Und warum träume ich zu dieser Zeit von blühendem Rotklee, wo die Blütezeit doch von Mai bis September reicht?

Blühen mir etwa demnächst die Wechseljahre? Oder ist das eine traumhafte Vorsorgemaßnahme. Ich erlebte ja schon, dass das Träumen einer Heilpflanze durchaus einen heilsamen Effekt haben kann.

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