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Der kühne Pilot

Traum vom 10. August 2009

Mit einem kleinen Passagierflieger unterwegs. Der Start liegt gerade hinter uns, ich habe nach einigem Überlegen einen Platz gefunden. Während des letzten Fluges saß ich nämlich mit Blick auf das Schwimmbecken mitten im Flugzeug. Da es während des Fluges zu einigen Schwankungen kam, hielt ich eine Hand ins Wasser und fixierte mit den Augen die Wasseroberfläche, um die Orientierung zu wahren. Dabei hatte mich allerdings eine elende Reiseübelkeit gepackt, und ein verspannter Nacken kam noch hinzu. Ziemlich unangenehm. Ich hatte mir fest vorgenommen, diesen Fehler nicht zu wiederholen. Deshalb sitze ich heute so, dass das Schwimmbecken links von mir, aber außerhalb meines Blickfeldes liegt.

Heute sitze ich also hinter den Pilotensitzen. Erst jetzt schaue ich hinaus. Uih, wir fliegen ja ziemlich tief. Aber es ist eine schöne Strecke, einen friedlichen Flusslauf entlang. Die Wasseroberfläche zeigt sanfte Rührung. So schön.

Mit einem Male sagt der Pilot: „Ach, wenn ich schon so gut fliegen kann, dann will ich es auch mal zeigen!“ Lachend wirft er den Kopf in den Nacken, lässt das Flugzeug noch tiefer sinken und fliegt unter eine steinerne Brücke mit flachen Bögen durch. Die Tragflächen haben gerade genug Platz zu den Seiten. Aaaah!! Mir verschlägt es einen Moment lang den Atem. Ich strecke die Hand aus, um notfalls für ausreichend Abstand zur rechten Seite zu sorgen. Boah, der ist ja wahnsinnig! Aber er kann es tatsächlich. Der Pilot schüttelt sich vor Lachen.

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