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Lippenbekenntnis?

Traum:

Eine kleine, in meinen Augen nicht ganz ernst zu nehmende Veranstaltung findet statt. Irgendwer hat sich überlegt, dass sich alle Frauen nett herrichten sollen. Die Schönste von allen soll dann sozusagen gekürt werden. Okay, ich lege Make-up auf, tusche die Wimpern und lege einen Kajalrand. Meinen Kopf halte ich gesenkt, weil ich mein amüsiertes Gesicht nicht zeigen will. Irgendwer reicht mir einen Lippenstift. Nein, auf den Lippenstift will ich jetzt aber verzichten. Es darf ruhig ein wenig zum Ausdruck kommen, dass ich diese Sache nicht so ernst nehme.

Wenig später in einem weiteren Raum. Ich wische eine Arbeitsplatte ab, an deren hinterem Rand Laborgefäße und Vorratsbehälter stehen. Einige Meter weiter links, auf einer etwas höheren Ebene, sehe ich eine sehr gepflegte Frau im Laborkittel umhergehen, die immer wieder einen Blick zu mir her wirft. Um mich unbeteiligt zu zeigen, trällere ich los: „Laa lalaaa lalaaa!“ In meiner Nähe steht ein Mann, dem ich ausgelassen zulache. Er wirft mir eine Gelatine-Kapsel auf die Arbeitsfläche, die eine klare Flüssigkeit enthält. Die soll ich nehmen. Die Frau ruft von oben herunter, ich solle mir jetzt den Lippenstift auflegen, es gehe gleich los. „Nein nein, das mache ich nicht!“ Und während ich das so in den Raum werfe, und mir dabei klar wird, dass ich so wahrhaftig bleiben kann, wird es mir ganz leicht und unbeschwert.

Dann werden wir nach draußen gerufen. Die beiden ersten Schönen sind dort anzuschauen. Beide sind nackt und ruhen derart auf ihren Stühlen, dass sie eine liegende (eine eigentlich unmögliche )Position einnehmen. Eine der beiden Frau wirkt in meinen Augen attraktiver, was an ihrer Körperhaltung liegen mag. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Mann – der diesen Traum begleitet – sich zuerst dieser Frau zuwenden wird. Zu meiner Verblüffung tritt er zu der anderen Schönen, packt sie mit den Händen an den Pobacken und hebt sie entschlossen an. Dadurch spreizen sich ihre Schenkel, und die gedrückten Pobacken verzerren ihre Schamöffnung zu einem fast schon grotesken Loch. Und wieder finde ich, dass sie – vor allem jetzt – nicht so attraktiv ausschaut. Der Mann erlebt das offenkundig anders; in seinen Augen lodert wildes Begehren auf. Tja, es kommt halt immer wieder anders als ich denke, geht mir durch den Kopf.

Heilmittel:
Vielleicht war es eine der Zitronenkapseln, die ich vor längerer Zeit mal träumte.

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