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Hellsicht

Traum vom 10. August 2009

Ich eile an den Gärten des Berkersheimer Wegs vorbei. In einem dieser Gärten ist eine Heilpraktikerin mit der Erledigung einer Sache beschäftigt.

Als ich eine Kurve nach rechts entlang radele, klingelt mein Handy. Mit einem Griff nehme ich es aus der Tasche, lasse es mit lässigem Schwung einmal um seine eigene Achse drehen, flippe es wirbelnd in die Luft und fange es lässig wieder auf, während ich gleichzeitig das Gespräch entgegen nehme. Mir gelingt es deshalb so gut, weil mir kürzlich das Handy während des Radelns zu Boden geflogen war, als Mike anrief; es war in drei Teile zerfallen. Hinterher hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, wo der Fehler lag, damit ich ihn nicht wiederholen würde. Offenbar sogar mit Wirkung. Jedenfalls freue ich mich über dieses echt gute Gelingen.

Später, als in meinen Ohren ein Ohrwurm zu hören ist – „Tanze, tanze, tanze!!“ – habe ich die Eingebung: Natürlich, die Heilpraktikerin hat mir vorhin einen Dateianhang geschickt. Ich rufe den Arbeitsplatz meines Handys auf, entdecke vier gelbe Ordner. Es fällt mir etwas schwer, mich darauf zu konzentrieren, in welchen der Ordner ich bereits nach dem Dateianhang Ausschau gehalten habe. Doch irgendwann bin ich sicher, dass ich noch gar nicht die richtigen Ordner aufgerufen habe… Blöd, ich benutze diese Funktion des Handys nur so selten. Ein Telefon-Fritze taucht auf, ich bitte um seine Hilfe, doch er versucht es nicht einmal.

Wenige Stunden später kommt es zu einer direkten Begegnung mit der Heilpraktikerin und ich rufe ihr fröhlich zu: „Ich habe einen Datei-Anhang erhalten, konnte ihn aber nicht finden. Aber da ich hellsichtig bin, weiß ich trotzdem davon. Als ich Sie vorhin im Garten sah, bekam ich kurz darauf eine entsprechende Eingebung.“

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