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Quälender Singsang wuchernder Pflanzenenergien

27. Februar 2003 – Traumzeit: 5:37 Uhr

Traum Nr. 28

An einem unbenennbaren Ort mit Keno. Wir besprechen einen Traum von mir. Und Keno behandelt diesen, als sei er Realität. Dabei weist er mich auf viele Punkte hin, die real aber gar nicht gegeben sind! Es gelingt mir nicht einmal annähernd, ihm dies irgendwie verständlich zu machen. Wieder und wieder erkläre ich es. Er ignoriert jedes meiner Worte, als würde er mir gar nicht zuhören. In mir keimt Verzweiflung auf. Ich möchte so gerne verstanden werden, und es schmerzt inzwischen, dass mir dies nicht einmal ansatzweise gelingt. Trotz allem setze ich nochmals zu einer Erklärung an…

Und während des Erklärens finde ich mich im Halbdunkel auf dem Kirchdamm wieder. Allein! Nichts und niemand außer mir ist unterwegs. Es ist nun so, als befände ich mich in einem Film, der zurückgespult wird. So bewege ich mich rückwärts in die Vergangenheit, obwohl ich mich ursprünglich vorwärts bewegt hatte. Auf diesem Weg ist es nun möglich, die Energien des Weges sehr deutlich und in ihrer wirklichen Bedeutung wahrzunehmen. Die Klarheit der Erkenntnisse ist gerade dadurch ermöglicht, dass die Zeit längst gewesen ist, und ich somit nicht wirklich hier bin. Das ist die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas erklären zu können!

Links geht es nach Neu-Otterstein ab. In mir bäumen sich Schmerz und Verzweiflung auf. Ein gequältes Stöhnen steigt aus tiefsten Tiefen auf… Diese Energien, die nun pflanzenähnlich aus der Erde hervorquellen, quälen mich mit schweigendem Singsang. Sie erwachsen, beugen sich wogend und raunend zu mir her, um sich im nächsten Augenblick meinem Blick zu entziehen. Sie wechseln auch ihre Erscheinung, so dass jeder außenstehende Betrachter ganz gewöhnliche Pflanzen sehen würde. Diese quälenden Energien blieben seinem Auge verborgen. Und genau dieser mehrdimensionale Aspekt dieser Pflanzen führt dazu, dass meine Aussagen – über mein Erleben und Fühlen – aus Sicht des unbeteiligten Betrachters völlig absurd erscheinen mögen. Niemals werde ich diesen tiefen inneren Schmerz vermitteln können, da er jenseits aller Worte und Begrifflichkeiten liegt.

Ich spüre, dass mich alle Kraft verlässt…

Eine Antwort zu Quälender Singsang wuchernder Pflanzenenergien

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