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Was ein Blogwichtel so träumt…

In dieser Nacht zum ersten Dezember legte mir ein Blogwichtel vom Hollemann seinen Traum auf mein Kopfkissen. Herzlichen Dank dem unbekannten Traumblogwichtel!

Traum:
Sie ist die Party-Queen schlechthin. Ich bin das genaue Gegenteil von ihr. Nein, ich bin kein Party-Löwe, aber auch kein Miesepeter.

Wir waren mal gut befreundet. Doch sie übertrieb es maßlos. Sie behandelte mich, wie ihr Eigentum. Der Höhepunkt war als Ulf zu mir sagte: „Na Tom, du hast eine schöne Freundin! Möchtest du mich ihr nicht mal vorstellen?” Worauf ich antwortete: „Sie ist nicht meine Freundin.” Doch er glaubte mir nicht. Sie war aber wirklich nur eine Freundin, nicht meine Freundin.

Ich dachte nach und verstand, warum man leicht auf den Gedanken kommen konnte, dass es sich bei ihr um meine Freundin handeln müsste. Sie nahm gerne einfach mal meine Hand und hielt Händchen mit mir, knutschte mich gerne einmal ab und das Ganze ungeniert in voller Öffentlichkeit. Am Anfang schmeichelte mir dies auch. Sie sieht auch gut aus. Doch ich empfand nichts für sie und fühlte mich in meiner Freiheit von ihr bedrängt.

Was sollten andere Mädels denken, mit denen ich mir etwas ausmalte, wenn sie mich so mit ihr sahen? Nichts Gutes das war sicher. Andauernd erzählte sie mir, dass ich ihr bester Freund wäre und die Chemie zwischen uns super wäre, wie bei keinen Anderen. Doch ich empfand nicht wie sie. Ich dachte: „Hey, du kennst mich doch gar nicht wirklich, wie kannst du so was sagen.”

Ich verkniff mir lange etwas zu sagen. Da sie sehr schnell etwas in den falschen Hals bekommt, oder vielleicht auch bekommen möchte. Jedoch wollte ich mit dieser prekären Konstellation nicht weitermachen. Also sagte ich ihr, dass sie bitte ihre Annäherungsversuche bleiben lassen soll und sich nicht nur auf das Freundschaftliche beschränken möge. Danach gab es ein ewiges Hin und Her mit Geheule und inkl. Heftigen Vorwürfen von ihrer Seite aus. Sie warf mir vor, dass ich sie nicht mehr lieb hätte. Verdammt noch mal ja, bei so einem Gezeter auf unterstem Niveau habe ich einen auch nicht mehr lieb.

Das Ganze bestärkte mich nur darin, dass ich nicht mal eine richtige Freundschaft mit ihr haben möchte, denn auf solche oberflächlichen Freundschaften kann ich verzichten. Genauso auf Freunde, die auf jeder Party hackedicht sind, ab und zu OK, aber jedes Mal? Nein Danke – Mit solchen Leuten möchte ich nichts zutun haben.

Wenn sie mich heute sieht, kommt sie immer noch her und knutscht mich ab. Keine Ahnung woher die Frau den Glauben nimmt, dass ich noch irgendwas mit ihr zutun haben möchte. Es soll auch Menschen geben, die die Realität gerne verdrängen, ein beliebtes Hilfsmittel dabei ist Alkohol.

Ja, wenn das mein Traum wäre, dann… ja dann… ja dann?

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Eine Antwort zu Was ein Blogwichtel so träumt…

  1. Oli vom CongressRadio (Gast)

    Hallo,

    ich habe eine Liste aller bisher veröffentlichten Blogwichtel-Beiträge gesammelt, zu finden am Ende meines Blogwichtel-Gastbeitrages:

    http://congressradio.de/congressradio/blogwichteln-gastbeitrag-advent-20/