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Blitz aus heiterem Himmel

Traum vom 11. August 2009

Ich gehöre zu einer Gruppe von Menschen, die aus bestimmten Anlass für einige Tage in der Nähe eines Meeres in einer Unterkunft zusammengekommen sind. Es ist Freizeit und ich bin zum Entspannen am Strand verabredet. Als ich dort ankomme, sind zwei der drei Liegestühle – diese der einfachen Art: Holzgestelle mit einer Liegefläche aus festem blauen Stoff – von zwei Männern belegt. Also genau so, wie ich es erwartet hatte. Die drei Liegestühle stehen nahe der Promenade in einer Nische – ganz gemütlich. Als ich mich auf meinen Liegestuhl legen will, bemerke ich, dass die Lehne meines Vordermannes auf der Armlehne meines Liegestuhles liegt und sich deshalb nicht vollständig entfaltet hat. So ziehe ich meinen Liegestuhl etwas zurück, die Lehne des Vordermannes sackt hinab und findet in der vollständigen Spannung nun endlich Entspannung. Auch mir gereicht es zum Vorteil, denn ich habe so auch mehr Freiraum. Mit einem leisen, genussvollen Seufzen sinke ich auf den Liegestuhl, spüre noch dem warmen feinen Sand unter meinen Füßen nach, genieße die Wärme, das wolkenlose Himmelsblau, das Sonnenlicht und schließe die Augen. Mmmmhh… Bereits im nächsten Augenblick bemerke ich eine Veränderung, die mich die Augen wieder öffnen lässt. Ich schaue nach links, in Richtung Meer… In der Ferne zuckt ein greller Blitz vor dem sich mit einem Male verdunkelten Himmel. Ich kann kaum glauben, was ich sehe… Wirklich ein Blitz?? Der zuckende Blitz verharrt wie in einer Momentaufnahme, so als solle ich ausreichend Gelegenheit haben, mich dieser Wetterlage zu vergewissern: ja, ein Gewitter naht! Tatsächlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Das ist ja blöd, so bin ich gar nicht in den Strandgenuss gekommen. Den beiden Männern und mir bleibt gerade noch genug Zeit, unsere wenigen Sachen zu nehmen. Ich bin die erste, die davonstürmend den Strand hinter sich lässt. Wirklich schade, dass dieses Ereignis ein so schnelles Ende fand.

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