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Stromkabel in finsterer U-Bahn

Traum:
Bahnhof im Untergrund. Die Wände sind dunkelgrau geputzt. Auf den dunklen Schienen hält eine rußgeschwärzte Eisenbahn ohne Fahrgäste. Hintern den Fenstern gähnt nichts als Dunkelheit. Die Tür zum Führerabteil stand bis eben offen. Ich sah das dicke schwarze Stromkabel, das vom Bahnsteig bis in das Abteil hineinreichte. Und ich wusste, ich müsse dafür Sorge tragen, dass das Kabel entweder gänzlich in die Bahn oder auf den Bahnsteig gelangt. Vielleicht aus Nachlässigkeit aber hauptsächlich aus mangelndem Wissen, was nun wirklich zu tun wäre, und wo das Kabel wirklich hingelegt werden soll, hob ich das Kabel nur kurz an um es gleich darauf wieder fallen zu lassen. Als jetzt die Türen geschlossen werden, durchtrennt die scharfkantige Metallkante das Kabel. Ich ahne, dass nun ein ungeschütztes Kabelende in der Eisenbahn liegt – gleich hinter der Führerkabine. Ein Lokomotivführer kommt daher und ist ziemlich sauer auf mich: „Du weißt, dass Du damit die Menschen in der Bahn in Gefahr bringst? Sie ahnen nicht, dass sie der Schlag treffen könnte!“

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