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Pferd mit schwarzen Paillettenflossen

Traum:

Eine halbdunkle Halle, die ich nachdenkend, teils auch angestrengt grübelnd, durchschreite. Wieder gehen mir Konjugationen und Deklinationen durch den Kopf. Die Anstrengung entsteht dadurch, dass mir nicht ganz klar ist, welche Wörter ich jetzt flektieren sollte. Die anstehenden Worte schwirren zwar im Kopf umher – und sind gleichzeitig als wortwörtliche Energien um mich herum wahrzunehmen – jedoch kann ich sie nicht klar genug erkennen.

Als ich mich dem anderen Ende des Raumes nähere, treffe ich auf eine unerwartete Szenerie:
Ein edles Pferd mit glänzendem dunkelbraunem Fell, steht nah bei der Tür. Es trägt eine leichte Satteldecke aus schwarzen Pailletten. An den Kanten der Decke vibrieren Fransen aus kleinen Pailletten. Dazu ein Stirntuch aus gleichem Material, auch mit leise zitternden Fransen. Am bemerkenswertesten aber sind die die lockeren Überzieher an allen vier Pferdefüßen. Sie sind ebenfalls aus schwarzem Paillettenstoff gefertigt, ähneln verblüffend Fischflossen. Dies ist deutlich zu erkennen, sobald das Pferd aus dem Stand hochspringt. Dann schauen sie wirklich aus, wie Flossen im Wasser. Das Pferd springt mehrmals hoch. Und zwar, als ein kleiner Mann mit Hut an ihm vorbeigeht, um aus der Tür zu gehen. Das Pferd springt dann hoch, um dem Mann Platz zum Vorübergehen zu geben. Das ist etwas überraschend, da ich anfangs befürchtete, das Pferd könne austreten. Und nun zeigt es sich so rücksichtsvoll… Ich bin nicht ganz sicher, ob ich diesem Eindruck vertrauen kann.

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