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Traumszenen am Umzugstag

Traum:

Großaufnahme: Eine körperlose Männerhand greift durch den Bund in seine Pyjamahose und beginnt mit rhythmischen Bewegungen – genüsslich. Stramm dehnt es sich unter dem Karostoff aus…

Ein junger Mann sitzt am Tisch. Sein Gesicht reift wie im Zeitraffer. Und während er davon erzählt, dass er im Gesicht mehr und mehr abnimmt, kommt mir in den Sinn, dass diese Veränderungen weniger von einer Gewichtsabnahme herrühren. Mein Eindruck ist, dass dies wachstumsbedingt, oder eher eine Folge des Reifungsprozesses ist. Das Gesicht wird mit dem Alter etwas länglicher, das Unterhautfettgewebe scheint sich zurückzuziehen, wodurch die Konturen der Wangenknochen deutlicher werden. Das Gesicht wirkt insgesamt schmaler, und somit schlanker.

Der homosexuelle Lehrer sitzt an einem Tisch und möchte sich mit einer kurzweiligen Sache die Zeit vertreiben. Auf allen Vieren krabbele ich unter den Tisch, sammele Memory- und Lebensmittelkärtchen auf.

Wir haben die neue Wohnung übernommen. Als ich schließlich und endlich in den öffentlichen Wintergarten komme, sehe ich Mike auf einem Stuhl sitzen und hinausschauen. Genauer gesagt: er schaut attraktiven Frauen hinterher. Ich warte eine Weile ab, irgendwann wird er sich sicherlich umdrehen und mich dann entdecken. Und ja, mit einem Lächeln wird er auf mich zukommen. Ich warte… und warte, aber dieses Mal warte ich umsonst; er bemerkt mich nicht, sondern schaut nach wie vor hinaus.

Ich wende mich nach rechts, klettere eine Leiter hinauf, und gelange auf eine höhere Ebene. Ähnlich einem Hochsitz. Ein paar Frauen sitzen dort oben am Tisch. Ich gehe weiter, zum Ende des Aufbaus, um dort wieder hinunter zu klettern. Allerdings sitzen, eine Stufe tiefer, drei Hunde nebeneinander, schauen alle in die gleiche Richtung – geradeaus. Ich müsste von hinten über ihre Köpfe hinweg steigen. Ein Bein strecke ich vor, über sie, nur ist mir damit unbehaglich, so dass ich mein Bein wieder zurückziehe. Schließlich könnten die Hunde vor Schreck bissig werden!? Und Bisse möchte ich vermeiden.

Also gehe ich zurück zur Leiter, stelle mich auf die oberste Sprosse, und schlage rückwärts eine Brücke, bis ich weiter unten an die Sprossen mit den Händen greifen kann. Elastisch und langsam schwingen die Beine hinterher. Dabei sehe ich das goldbraune Leder meiner Hose, die sich eng an die Beine schmiegt. Ich genieße die Körperbeherrschung und das geschmeidige Gefühl.

Später ein Gartenland mit langen Beetreihen. Ich sitze am Anfang eines Beetes, das unter einer Gewächshausfolie liegt, und verteile Erdröllchen um all die jungen Pflanzen herum. Die Erdröllchen sind etwa acht Zentimeter lang, 4 Millimeter im Durchmesser und sehr leicht und fluffig. Später kommen Rieke und Bridget hinzu. Rieke erklärt zufrieden, womit ich gerade beschäftigt bin.

Als wir dann in unsere neue Wohnung kommen, stelle ich bestürzt fest, dass sie noch voller Möbel von Rieke steht! Nicht nur, dass ich nun mit ihren Möbeln leben soll! So bleibt gar kein Platz mehr für unsere eigenen Möbel! Die Möbel müssen wir fortschaffen – damit möchte ich nicht leben! Die Vorstellung ist irgendwie total deprimierend!

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