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Anruf bitte nicht vor Zehn

Traum:
In einem gemütlichen Schwimmbad. Ein Weilchen saß ich in zweiter Reihe am Rande eines flachen Beckens. Nun verspüre ich eine belebende Kraft, die mich veranlasst, aufzustehen, das Becken zu umranden, um dann das Schwimmbad zu verlassen. Ein kurzer Augenblick nur, dieses vertraute Gefühl, mich damit unangenehm den Blicken anderer zu entblößen. Dann ist es vorüber und Wohlbehagen stellt sich ein.

Später, bei der alten Rieke, sitze ich mit einer kleinen Auswahl all meiner Verwandten – auch jene ehemals Angeheirateten, die ich zu vergangenen Zeiten manchmal traf – zusammen.
Aufbruchstimmung.
Eine sehr schlanke und große Alte fragt, ob es gestattet sei, am nächsten Tag bei Rieke anzurufen. „Ja, aber bitte, rufen Sie nicht vor zehn Uhr an!“ Morgen ist Sonntag, und ich weiß, dass Rieke am Sonntagmorgen gerne länger im Bett liegen bleibt. Hmm, Sonntag – ich kenne ihre Zeiten inzwischen… – da könnte sogar zehn Uhr noch zu früh sein. „Besser wäre, wenn Sie sogar ein wenig später anrufen würden“, ergänze ich. Rieke hat mitbekommen, dass ich eine Angelegenheit für sie erledige. Ihrem Gesichtsausdruck ist zu entnehmen, dass sie akustisch nicht verstanden hat worum es geht. Das Lächeln, mit dem sie mich anschaut, kündet von Vertrauen.

Die große Alte sagt dann zu mir, sie würde sehr gerne bei mir mitfahren, wenn ich mich auf den Heimweg mache. „Oh, das tut mir leid, ich wohne gleich gegenüber“, antworte ich. Die Alte konnte halt nicht wissen, dass ich in der Nachbars

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