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Schlangen…

Traum:
Gänge, Räume, Winkel und Nischen – fensterlos. Gigi kommt unerwartet. „Hey, das ist ja toll, dass wir uns noch einmal sehen“, rufe ich erfreut aus und lege meine Hand auf ihre Schulter. „Wir ziehen nämlich um“, erkläre ich weiter. Im nächsten Augenblick kommt Monica um die Ecke. Es ist augenscheinlich, dass Gigi und Monica Schwestern sind! Allein die langen glatten Haare, die beiden bis zum Po gehen. Zwar kannte ich Beide, die Ähnlichkeit war mir nur nie aufgefallen, da ich sie immer nur jede für sich allein sah. Eine echte Überraschung, dass sie Geschwister sind. Die Begegnungen mit Gigi verliefen immer herzlich. Mit Monica war es anders… Distanz und kritisches Abwarten. Auch jetzt ist es mir nicht möglich, Monica so erfreut zu begrüßen wie ihre Schwester. Für Monica tut es mir etwas leid, da sie sicherlich mitbekommen hat, als Gigi und ich uns freudig begrüßten. Hoffentlich fühlt Monica sich nicht gekränkt.

Abschied.

Kurz darauf kommen die beiden Schwestern zurück! In ihrem Gefolge zwei kräftige Schlangen! Diese schnellen mit kräftigen Schlägen auf das Bett, als wollten sie die Matratze ausklopfen! Und wie ich sehe, sind es nicht nur zwei grünbraune Schlangen, sondern dabei auch noch zwei schwarze Blindschleichen. Eine der Blindschleichen ist ganz besonders klein. Nichtsdestotrotz hinterlassen sie dunkle Schleimspuren auf den Laken. Boah, das gibt’s ja wohl nicht! „Runter vom Bett!!“ So etwas Ärgerliches, eigentlich wollte ich die Betten nicht mehr vor dem Umzug frisch beziehen. Gigi und Monica ignorieren mich; sie lassen die Schlangen weiter auf meinem Bett herumtoben.

Verärgert gehe ich in die Küche, wo ich überraschend auf Wilme treffe. Ich hatte ihr Kommen gar nicht bemerkt! „Das ist ja schön!“, begrüße ich sie. Sie erzählt, dass Alexander auch hier sei, nur unterhalte er sich gerade draußen mit einem Nachbarn. Ich freue mich auf unser Zusammensein. Doch im gleichen Augenblick sagt sie: „Wir gehen gleich wieder. Auf Deine Meckereien haben wir nämlich keine Lust.“

Die Enttäuschung ist wie ein dumpfer Schlag in die Magengrube und ich spüre Traurigkeit.

Später sehe ich Wilma und Alexander draußen vor der Wörpe – am „Fluß-Beet“. Sie unterhalten sich mit Einheimischen. Und sie rauchen!! Und dass, obwohl Wilma gleich noch Autofahren wird! „Wenn Du dabei erwischt wirst, nimmt man Dir den Führerschein ab“, erinnere ich sie aufgebracht. Wilma zuckt gleichmütig mit den Schultern: „Ich gehe nach Amerika. Da brauche ich eh keinen Führerschein.“

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