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Duftendes Haar und traurige Augen

Traum:
Der Raum liegt nahezu im Dunkeln, vermittelt Wärme und Geborgenheit. Ein Mann – typische Animus-Figur – und ich stehen nah beisammen. Er erzählt von einer Frau, die in seiner Begleitung gewesen war. Sie gingen Arm in Arm, und ihre Haare verströmten einen so wundervollen, weiblich frischen Duft, den er nicht mehr vergessen kann. Er hebt seine rechte Hand und öffnet sie. Eine kleine blonde Haarsträhne kommt zum Vorschein; Erinnerung an diese berührende Begegnung. Während ich auf die Haare blicke, manifestiert sich im Hintergrund des Mannes die Erscheinung dieser Frau. Sie ist attraktiv und gepflegt, hat schulterlange, leicht gewellte Haare, trägt roten Lippenstift und ihre Augen sind betont. Eine dieser Schönheiten ohne bemerkenswerte Gesichtszüge, die sie aus der Masse des Alltäglichen herausheben würden. Sie ist auf ernüchternde Weise hübsch. Ihr Anblick hinterlässt mehr und mehr ein fades Gefühl in mir. Warum diese alltäglichen Schönheiten wohl immer wieder Verehrer finden? Da sind ihre Augen… weit geöffnet, sie blicken wie abwesend in eine unbenennbare Ferne… Sie erzählen von sprachloser Traurigkeit und Verlassenheit.

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