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Blick durch den Spion

Traum:
Die schmalen Stufen knarren unter meinen Füßen, als ich im Halbdunkel die Stiege zur alten Frau Schomaker hinaufgehe. Es ist ein altes Haus. Ich drehe am vergilbten Klingelschalter, in der Wohnung schrillt es voll, der Schalter schnappt leise klackend zurück. Scharrende Schritte nähern sich. Ich erinnere mich… Bei meinem letzten Besuch stand ich auf der anderen Seite dieser Tür. Und Frau Schomaker bat mich damals darum, mich ausdrücklich zu erkennen zu geben, wenn ich sie mal besuchen komme. Ansonsten würde sie nicht öffnen. Als ich nun ein leises Klappern an der Tür höre, neige ich mein Gesicht nahe zu der kleinen Linse, damit die Frau mich durch den Spion erkennen kann. Mein Gesicht berührt die Tür, mein Blickfeld ist nun von der Linse ausgefüllt. Ganz groß sehe ich das Auge der alten Frau im Spion. Und ich spüre schemenhaft, wie sie sich um den Durchblick und ein Erkennen bemüht. Ich lasse mein Gesicht vor der kleinen Öffnung etwas hin und her gleiten, damit sie mich besser erkennen kann.

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