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Nun ist alles klar

Traum vom 14. August 2009

Es geht ein wenig turbulent zu. Doch dann finden der Friseur und ich zusammen. Auf einem alten Küchenstuhl aus Holz gleite ich einen abschüssigen Bürgersteig hinab, während der nette Friseur meine Stirnhaare kürzt. Bei dieser Gelegenheit findet er großes Gefallen an mir, schließt mich in die Arme. Während der darauf folgenden Zeit zieht er mich immer wieder an sich, sobald eine kleine Distanz zwischen uns entstanden ist. Oft lehne ich dann mit dem Rücken an ihm, spüre seine Zuneigung. Er liebt mich, einfach so, ohne Bedingungen. Es ist wunderbar. Warm. Tolle Dröhnung Liebe und Geborgenheit. Immer dann, wenn mir auch nur leiseste Zweifel daran kommen, dass dieser Zustand ein beständiger sein könnte, so nimmt er mich nah zu sich. Ganz zärtlich, ganz unspektakulär und vor allem deshalb so wunderbar. Mit einer Gummilippe ziehe ich die Wassertropfen von einer Glasscheibe, direkt vor meinen Augen und sage/denke mit Lächeln im Bauch: Yep, nun ist alles klar.

Das Leben geht weiter. Eine Wochenendfreizeit mit einigen jungen Menschen. Als Unterkunft dienen zwei neuere Gebäude, die alten Zirkuswagen nachempfunden sind. Mir gefällt das und ich wundere mich darüber, warum diese recht stilvollen Gebäude nicht für anspruchsvollere Zwecke genutzt werden. Doch nun, da ich direkt davor stehe, wird es mir klar: weniger schöne Wohnblöcke bilden den Rahmen um diese Zirkuswagenhäuser. Wenn man hier aus dem Fenster schaut, ist es halt nicht so schön. Immerhin können die jungen Menschen nun dieses besondere Ambiente genießen – ein Genuss, der ihnen ohne das eher abweisende Umfeld nicht zuteil geworden wäre.

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