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Große Spritze vom Oberst

Traum:
Eine weite kurz geschorene Wiese. Der Himmel ist von monotonem Brummen erfüllt. Tieffliegende Militärflieger erkunden die Lage. Die Flugzeugleiber sind grauolive. Die Höhenruder zeigen sich bemerkenswert bauschig; soweit es zu erkennen ist, könnten hydraulisch angetriebene Lamellen in die Metallhaut eingebettet sein. Das hintere Seitenteil des Rumpfes ist bei allen mit einer 200 beschriftet. Ein Oberst – etwas untersetzt, etwa 60 Jahre – kommt auf mich zu. Er hat eine reichlich gefüllte Spritze bei sich, die Injektionsnadel ist etwa zwanzig Zentimeter lang, wie ein Rüssel aus Edelstahl. Dicke Tropfen fallen heraus, während er auf mich zukommt. Der Oberst lässt erkennen, dass er die Injektion in meinen linken Oberarm geben wird. Offenbar wurde dies vom General befehligt, nachdem mein Interesse an den Militärfliegern unangenehm aufgefallen war. Es kommt unerwartet, beunruhigt mich aber nicht.

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