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Erdlinge am Hexenwald

Traum:
Mike und ich im Gleitflug, dicht über den Grashalmen einer weiten Wiese. Oh, ich erkenne den Ort. „Wir sind am Hexenwald!“ Freudige Erregung und Wehmut mischen sich… meine alte Heimat! Wir fliegen in entgegen gesetzter Richtung weiter, wieder dem Hexenwald entgegen. Je näher wir kommen, umso mehr Nackte sehe ich im gelbgrünen Herbstgras liegen. Ich erfahre, dass hier eine Veranstaltung für Nackte stattfindet. Alle schweigen, wirken besonnen und natürlich. Sie baden in einem Tümpel, ganz in der Nähe. Nach dem Bad wälzen sie ihre nassen Körper in der braunen Erde, bis sie davon bedeckt sind. Die dann feuchte Erde lassen sie auf der Haut trocknen, wodurch die Oberfläche rissig wird. Dann bleiben sie entspannt, leicht zusammengekauert in den zahlreichen Mulden der Wiese liegen. Ähneln der Natur, werden eins mit ihr. Die Erdkruste soll einen Sonnenbrand verhindern. Eine Stimme erinnert: Am Tag der Nackten dürfen sie nichts bei sich haben. Weder Proviant noch Portemonnaie, also auch keine Sonnenmilch. Kurz vor dem Hexenwald liegen die meisten in den Erdmulden. Ihre Haut wirkt so durchscheinend… erinnert an das violett getönte Weiß, das vielen Pflanzenstängeln eigen ist, die unterirdisch wachsen. Dieser Aspekt unterstreicht nochmals die Zartheit der anrührend zierlichen Leiber.

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