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Meer Rückzug

Traum:
„Vertrau mir!“, beruhigt mich Gisella (oder Gudrun oder Gerda), während wir den Müslüttens Damm entlangfahren. Gisella lenkt das Auto, auf dem Beifahrersitz eine nachdenklich schweigende Frau. Ich sitze auf der Rückbank; auf der vorderen Kante zwischen den beiden Vordersitzen. Meine Beine sind kalt; vor allem die Waden – ich hätte Strümpfe zum kurzen Rock anziehen sollen.

Als wir in Richtung Fischerhude abbiegen, sehe ich Herrn und Frau Bloode und auch Linda an der Kreuzung stehen. Sie wollen die Straße überqueren. Lindas Gesichtsausdruck zeigt sich – wieder mal – schelmisch lächelnd. Ich winke ihnen zu, aber keiner von ihnen erkennt mich in diesem fremden Fahrzeug.

Ankunft. Als wir das Lokal betreten und ich beim Blick durch die Fenster den Ort wieder erkenne, durchfährt mich freudige Erwartung! Hier war ich schon einmal – vor längerer Zeit. Ich erinnere mich: die Aussicht auf das Meer ist hier phantastisch, von unbeschreiblicher Schönheit! Ein Kellner kommt, geleitet uns zu dem Tisch, der für uns reserviert wurde: ein alter ovaler Tisch aus dunklem Holz und fünf passende Stühle drumherum. Eine Säule verwehrt an dieser Stelle den Ausblick.

Die anderen Frauen sind in den großen vorgelagerten Raum gegangen, um vielleicht einen schöneren Platz zu finden. Nur in diesem Raum sind bereits alle Tische reserviert. Eine Aussicht auf das Meer gibt es hier auch nicht – keine der Frauen scheint darum zu wissen.

Ich beuge mich vor, blicke um eine Säule herum… Und dann sehe ich die Bucht… Ein kleiner Berg säumt diese noch vor dem Horizont. Der Meeresgrund zeigt goldenen Sand. Ein Ziehen im Herzen… Doch wo ist das Wasser? Es schaut aus, als habe es sich vor einiger Zeit zurückgezogen. Keine Anzeichen weisen auf den Zeitpunkt seiner Rückkehr hin.
Die Sehnsucht bleibt mit süßem Schmerz…

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