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Schamanische Gaunerzinken

Traum:
Raum.
Wiederholtes Verinnerlichen…
Mit farbiger Kreide male ich Zeichen an die Wand.
Innehalten, nachspüren, einkehren… ich spüre innerliche Anstrengung.
Mit dem Schreiben tritt Erlösung ein. Gerade male ich ein grünes Zeichen: ein Hinundher-Wellen, das sich nach unten hin – nach einem kurzen Aussetzer – zu einem Punkt mit Nachstrich verjüngt. Mir fällt ein, dass manche nach dem Rauchen von Dope derlei Zeichen malen. Und weiter, dass ein so nüchterner Mensch wie ich das eigentlich nicht zustande bringen könnte.

Klausbernd kommt hinzu, erklärt dass er schamanische Zeichen an den Wänden sähe.
„Mir ist es zu anstrengend, diese ins Leben zu zeichnen“, erkläre ich.
„Und Du läufst mit Kreide herum und zeichnest sie!“, erinnert er mich. Vielleicht vermutet er, dass ich Zugang zu schamanischem Wissen habe? Ich kann es nicht beurteilen. Und muss mich wiederholen: „Es ist zu anstrengend, es zu tun.“

Das nächste Zeichen drängt hervor, möchte gezeichnet werden. Die Anstrengung ist, die aufströmende Energie in Farbe und Form stimmig und am rechten Ort nach Außen zu bringen.

Kreidezeichen:
Vor dem Traum las ich hier: „…man könnte fast den Eindruck bekommen, dass die Märchen jeden eindringlich davor warnen, Leuten zu trauen, die Kreide benutzen.“ [alles lesen...]

Schamanische Visionen, Gaunerzinken, ein „Christus mansionem benedicat“ oder maryanische Kritzeleien? Naja, ich traue mir ja auch nicht.

Kreidezeit:
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Kreide-Spuren:
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