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Das Jagdgewehr

Traum:
Mike, Moina und ich finden kurzfristig Unterkunft in einer alten Bahnhofskammer – Erdgeschoß. Einige Kleinmöbel an den Wänden, die Dielenbretter stumpf und sauber. Die Zeit scheint hier seit einigen Jahrzehnten stillzustehen. Das kleine Zimmer vermittelt Wärme und Geborgenheit. Jetzt noch die Taschen auspacken und dann von der Anstrengung des Tages ausruhen.

Ein Geräusch im Vorflur lässt mich aufmerken… Wir hatten doch die Tür verschlossen? Eigentlich unmöglich, dass jemand herein kommt? Leise Angst und Unbehagen durchzucken mich… Da öffnet sich bereits die Zimmertür. Der Junkie schreitet ins Zimmer, dicht gefolgt von Klaus. Sie wirken fest entschlossen und zielstrebig. Es ist eindeutig, dass sie etwas ganz Bestimmtes vorhaben. Nur was? Mir fällt auf, der Junkie trägt seine langen Haare mehr aus dem Gesicht als üblich; sie wirken auch weniger verfilzt. Und Klaus trägt sein blondes, eher spärliches Haar pomadenglatt, wobei die Haarspitzen wie mit dem Brenneisen geknickt aussehen. Ebenso sein Schnauzbart: pomadisiert und an den Haarspitzen verwegen geknickt. Auf dem Rücken trägt er einen offenen Pappkarton wie einen Rucksack. Darin steckt ein Jagdgewehr – der Hinterschaft ragt weit sichtbar heraus. Eine Erkenntnis durchfährt mich: Wir sollen erschossen werden!!

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