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Neuer Job, Nylons und Jeansshorts

Traum:
Freude! Heute habe ich meinen ersten Tag am neuen Arbeitsplatz. Am Hörenberg wurde eine kleine Filiale des Worpsweder Naturkostladens eröffnet. Das passt gut! Denn ich suchte eh einen Wiedereinstieg nach dem Erziehungsurlaub. Da mir die Arbeitsabläufe im Bioladen noch gut vertraut sind, ist diese Gelegenheit ideal. Zudem freuen sich einige Kunden ein bekanntes Gesicht zu sehen. Der nette Herr Schneider ist mein neuer Chef – das fühlt sich so gut an! Er freut sich darüber, dass alles so problemlos läuft und sich unser beider Interessen ergänzen.

Ich überlege, ob ein eher abseits gelegener Laden, wie diese Filiale, überhaupt ausreichend frequentiert werden wird. Je nachdem werde ich vielleicht doch die ganze Woche von morgens bis abends arbeiten müssen? Schließlich bin ich dort die einzige Angestellte. Es wird sich zeigen; und ich muss erst einmal abwarten.

Etwas später im Lager mit Herrn Schneider und Mike. Die letzten Materialien und Regale finden ihren Platz. Ein Kleiderkarton steht noch mitten im Raum. Halboffen und mit einigen gefalteten Bücherkartons bestückt. Mike wollte gerade alles ausräumen. Ich bitte ihn, kurz abzuwarten und sage zu Herrn Schneider, dass ich die gefalteten Kartons am liebsten im Kleiderkarton aufbewahren würde. Es sei so übersichtlich und praktisch. Herr Schneider zeigt sich von meiner Voraussicht begeistert und stimmt mir erfreut zu. Alle gemeinsam rollen dann den Kleiderkarton an die Wand.

Im Küchenbereich arbeiten zwei Handwerker. Einer von ihnen ist ein Uranus-Typ, den ich zuvor ein paar Mal sah. Mit grellgrünem Klebeband, blauer Folie und einem weißen Styropor-Netz klebt er die Arbeitsfläche zum Schutz ab. Mit kritischem Blick frage ich: „Ist das auch ganz gerade?“ Der Uranus-Typ sagt: „Na klar!“ Naja, ist auch klar, er ist schließlich vom Fach – wird es besser sehen als ich!

Und mit dieser letzten Begegnung finde ich mich vor einer Arbeitshalle wieder. Stehe vor dem einseitig offenen Gebäude – mit dem Rücken ins Freie. Dabei wird mir bewusst, welche Kleidung ich trage. Denn ich spüre dies sehr deutlich; vor allem auf den Oberschenkeln: pudrigweiche Nylons. Sie wärmen und streicheln die Haut – es ist außerordentlich angenehm. Was mich überrascht ist, dass ich Jeansshorts trage! So viel Bein zeige ich gewöhnlich nicht. Und wenn, dann nicht in Shorts. Und schon gar nicht trage ich Shorts über Nylons! Die Jeansshorts sitzt – und das spüre ich vor allem im Schritt – bemerkenswert locker. Hinter mir, in einiger Entfernung steht eine Frau mit ihrer alten Mutter. Ich erinnere mich, dass ich diese Frau schon einmal in Shorts sah. Was sie wohl bei meinen Anblick denken mag? Hm, und immer wieder zieht der lockere Sitz der Shorts meine Aufmerksamkeit auf sich.

Rand-Notiz:
Leider fehlt mir die Erinnerung an die Reihenfolge beider Träume. In gewisser Weise sehe ich einen Zusammenhang. Die verwundeten Oberschenkel erhalten quasi eine neue Haut: Nylons.

Bei Bluesanne etwas Informatives über echte Nylons.

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