Home » Traumtagebuch » Melonenrote Heckenrosen mit Netz

Melonenrote Heckenrosen mit Netz

Traum:
In einem kleinen, feinen Speiselokal mit weiß gedeckten, quadratischen Tischen. Die meisten Plätze sind besetzt. Während ich mir einen Tisch aussuche, kommt ein attraktiver, hoch gewachsener Mann hinzu. Er lächelt, als er mich erblickt, und fragt, ob wir gemeinsam essen wollen. Er möchte gerne einen einfachen Menschen als Tischpartner. Verstehe, denn im gleichen Augenblick sehe ich Senta Berger – oder ähnlich – Platz nehmen. Eine Schauspielerin zum Plaudern behagt ihm vielleicht weniger. Ich freue mich, das Essen mit diesem angenehmen Mann einnehmen zu können.

Als wir später den Ort verlassen, kommt mein Vater in Arbeitskleidung hinzu. Dadurch wird klar, dass der Mann ein Arbeitskollege meines Vaters ist. Beide gehen entschlossen los, um eine anstehende Arbeit zu erledigen.

Etwas später kommt der Mann zurück – wir begegnen uns im Gang zwischen Gästezimmer und Wohnbereich. Während des Vorübergehens spricht er mit leiser Stimme zu mir: „Deine Eltern heißen Dein Tun gut!“ Das sollte ich wissen. Oh, das ist angenehm zu erfahren! Als meine Mutter dann aus der Toilette herauskommt, überlege ich, dass der Mann diesbezüglich nur mit meinem Vater gesprochen haben kann. Es ist nicht sicher, dass meine Mutter ebenfalls dieser Meinung ist.

Draußen auf dem Vorplatz des elterlichen Hauses. Der Mann ließ eine gut zwei Meter hohe Rosenpflanze als Zeichen seiner Zuneigung zurück. Ich freue mich, als ich dieses Geschenk sehe. Eine melonenrote Gartenrose mit großen und üppigen Blütenkelchen, die ihre Köpfe völlig aufrecht halten. Keine der schweren Blüten kippt um. Bei näherer Betrachtung erkenne ich, dass es ein Rosenstamm ist, von dessen Hauptstiel weitere kräftige Stiele ausgehen, die ebenfalls lotrecht nach oben streben. Unter den Blütenkelchen sehe ich kleine zusammengerollte grüne Netze. Diese lassen sich auf Wunsch um die Blüten ziehen, so dass diese etwas Halt bekommen, was bei deren beträchtlichem Gewicht sicher sinnvoll ist. Es berührt mich, mit welcher Voraussicht der Mann diesen Blumenstrauß zusammenstellen ließ. Ich probiere die Netze aus… aber es ist schade, da die Blütenpracht dahinter nahezu verschwindet. Vorsichtig löse ich die Netze wieder. Gegebenenfalls kann ich diese immer noch zum Stützen entrollen.

Tags: