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Baum-Yoga

Traum:
Eine dicht gedrängte Menschenansammlung anlässlich eines Seminars. Ich liege in den vorderen Reihen. Hinter mir liegt die Worpsweder Astrologin; so sehe ich aus dem Augenwinkel. Ich kuschele mich rückwärts an sie – Löffelchenstellung. Ihr Blick ist weich und liebevoll – ihr Körper kommt mir sanft entgegen. Ich genieße diese ungewohnte Nähe, und das Liebevolle, das es bisher zwischen uns nicht gab. Sie schnuppert verhalten am Haarsatz in meinem Nacken und fragt sanft: „Haben Sie ein Kind?“ Ja, vermutlich riecht man es – ich nicke lächelnd.

Eine Yogalehrerin setzt sich im Schneidersitz vor uns. Sie ist eine schlanke große Frau, mit weich aufgetürmten, dunklen bauschigen Haaren. Die Frisur erinnert etwas an einen Baumwipfel. Die Lehrerin wirkt herb und kompetent. Es ist Zeit für die Übungen – alle machen mit. Mit den Füßen werden ausholende Linien bis auf Kinnhöhe vollzogen, wo die Füße nahe zusammengeführt werden. Diese Linie wird dann – erneut bogenförmig ausholend – bis über den Kopf fortgesetzt, wo die Füße abermals zueinander finden sollten. Dabei sitzt man auf dem Steißbein. Ich bin ungeübt und es ist eine wackelige Angelegenheit. Ich kriege diese Figur nicht mal annähernd hin. Auch die weiteren Versuche misslingen.

Die Übungsstunde ist allerdings schnell vorüber. Eilig wird alles zusammengeräumt. Ich gehe los, um die beiden Spielzeugautos – ein gelber Kranwagen und ein Lkw – von Moina aufzunehmen. Als ich in der Spielecke ankomme, haben zwei indische Putzhilfen bereits die Spielzeugautos aller Kinder auf einen Haufen gesammelt. Das ist blöd, denn wie soll ich darunter Moinas Autos ausfindig machen? Ich hatte mir deren Aussehen nicht bewusst gemerkt.

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