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Tornado und Feuerwolken

Traum:
Auch Valerian ist unter den Besuchern, die heute aus bestimmtem Anlass erscheinen. Vielleicht ein Fest, das auf der Straße stattfinden wird. Die Ankunft der Gäste führt zu einer gewissen Eile. Valerian streckt sich bis hinauf zum Balkon seines Zimmers in der der Pension am Straßenrand, in der er übernachten wird, und stellt seinen Koffer dort ab. Beeindruckend, welche Körpergröße er bei diesem Tun erreicht – nur für diesen Augenblick. So setzen wir unseren Weg nahezu ohne Unterbrechung fort. Gelangen an eine Garderobe, wo Valerian seine Jacke zu den anderen hängt – dies ist von einer Bedeutung, die nicht benannt werden kann.

Später, am frühen Abend, sitzen wir behaglich zusammen; an einer langer Holztafel, in kerzenscheinernem Licht im alten Worpsweder Bahnhof – Familie und Bekannte. Kleine Fenster gewähren unbedeutend Ausblick. Es fällt kaum auf, dass sich das Himmelsfeuer bis auf die Erde senkt. Dennoch nehme ich etwas wahr, das mich an eines der Fenster treten und hinausschauen lässt. In zwei oder drei Kilometer Entfernung sehe ich den rauchschwarzen Rüssel eines Tornados auf uns zukommen. Der Himmel, die Landschaft rund umher, ist eine einzige Masse aus wallenden Feuerwolken. Und der zerstörerische Rüssel kommt bedrohlich direkt auf uns zu! „Ich will zu Moina hinauf!“, rufe ich den anderen zu und bin schon auf dem Weg hinaus. Mike eilt hinterher. Durch den Fahrkartenraum eile ich die schmale Stiege zu unserem Zimmer hinauf, in dem Moina schläft. Wir drei schauen dort zusammen hinaus. Der dunkle Schlauch wirbelt direkt vor dem Fenster vorbei – inmitten des wogenden Feuerhimmels. Es entsteht keinerlei Schaden – wie ein Wunder. Wir können aufatmen.

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