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Ein schmales Herz

Traum:
In einem halbdunklen Raum. Ich knie auf dem Boden und fülle einen Umzugskarton. Mike nimmt einen Telefonanruf entgegen – es ist Ilva. Oh, wie schön! Erfreut nehme ich den Hörer, höre ihre Stimme und rieche vage ihren Duft. Fast möchte ich ihr sagen: „Ich kann Dich sogar riechen!“, so bemerkenswert erscheint mir diese Wahrnehmung… – für einen Moment nur. Womöglich irritiert solch eine Mitteilung aber nur – ich behalte es besser für mich. Ilva sagt, sie wolle uns alles Gute für den Umzug wünschen. Sie sei aber gerade für vier Wochen in Großbritannien – wegen eines Vortrags von Klausbernd Vollmar – und so könne sie nicht ausführlicher werden. Ich freue mich, dass sie überhaupt daran dachte und sage mit aufrichtigem Wünschen: „Bringe ein schönes Ereignis mit!!“ Innerlich schüttele ich den Kopf… was sage ich denn da? Ich meinte doch, ich wünsche ihr schöne Erfahrungen und Erlebnisse! Das hätte ich doch anders und besser formulieren können. Mike hält währenddessen inne, schaut mich tief ergriffen, mit Tränen in den Augen an und sagt leise: „Ach ja, auch diese Herzlichkeit muss noch sein… – und das, wo Du so ein schmales Herz hast!“ Ich weiß, es ist stets eine Gratwanderung, aber auch dies ertrage ich noch.

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