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Mond und Großer Wagen

Traum:
Ein heiteres Fest in der Nacht. Punktueller Lichterglanz ringsum zeugt von den zurückliegenden feierlichen Stunden; diese zwar noch anhaltend, aber leise verklingend. Es ist an der Zeit, sich auf den Weg machen. Ein freundlicher Mann in Abendkleidung ist an meiner Seite. Auch er will sich auf den Heimweg machen. Wir besprechen die Möglichkeiten der Orientierung in der Nacht. Er hat keine Uhr dabei. Dort in der Ferne, hinter dem Steifen aus Laternenlichtern liegt das Zielgebiet. Rechterhand zeichnen zart lichterne Linien einen großen Kutschenwagen in den nachtblauen Sternenhimmel. Links vor uns die etwas näher liegenden Umrisse eine Baumgruppe. „Siehst Du den Mond dort?“, frage ich den Mann. Er ist noch hinter den Bäumen verschwunden – nur hier und da strahlt sein Licht hindurch. Es ist Vollmond; wir wissen also genau wo jetzt die Sonne steht, die uns die Himmelsrichtungen verrät. Der Lauf des Mondes ist zügig, wir müssen ein wenig interpolieren. Er kann die Funktion der Uhr ersetzen und uns zum Ziel führen. Der Mann schweigend – wach und aufmerksam.

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