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Mattgelbe Busse unter beschränktem Himmel

In dieser Nacht war ich ständig unterwegs… ohne wirklich weiterzukommen. Zwischenstationen, zwischen Stationen, Züge und Busse; immer wieder dazwischen – weder hier noch dort, aber immer inmitten von Begrenzungen. Und häufig mit unbekleidetem Unterkörper. Ansonsten bleiben nur ein paar Ausschnitte dieser Traumnacht in Erinnerung:

Traum:
Auf sehr belebten Straßen in der Stadt unterwegs. Zu Fuß auf der Fahrbahn. Vor mir Autos, hinter mir Autos. Das Himmelszelt erlebe ich eher als undurchdringliche Glocke, die sich über diesen Bereich gelegt hat – dumpfes nichtsagendes Grau umgrenzt die Szenerie, der Radius erscheint beschränkt. Limousinen drängen von hinten, vor mir die Ampel… grün? Ja, inzwischen grünes Licht. Fahrzeuge rundum, die widerwillig zögernd oder unfreiwillig gebremst losfahren, stockend. Eine Straßenbaustelle ist der Auslöser für die Behinderungen – Stau. Endlich gelingt es, nach rechts abzubiegen. Die Fahrspur frei – vor und hinter mir. Aufatmen, ein Gefühl der Befreiung… fast, denn im gleichen Augenblick kommt mir eine Reihe mattgelber 70er Jahre Busse entgegen. Jegliche Ecken der Buskörper sind abgerundet – mein Blick bleibt daran hängen, mit unangenehmem Gefühl verbunden. So viele Busse. Sie hatten darauf warten müssen oder wollen, bis sämtliche Personenwagen passieren konnten. Nun sind die Busse dran – immerhin, diese Tatsache fühlt sich gut an.

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