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Botanik-Veranstaltung mit Italienern

Traum:
Betrachtung in leerem Raum: Um zu einer Veranstaltung zu gehe, habe ich mich umgezogen: eine witzig geschnittene warmrosa Cordhose, darüber ein Minikleid in verschiedenen Pastellfarben – darunter auch das warme Rosa. Interessant, mich derart gekleidet zu sehen – bisher hätte ich mich das nicht getraut. Nein, ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, mich so zu kleiden. Es gefällt mir!

Öffentlicher Bereich im Halbdunkel. Ein Drehständer mit Dessous Ich hocke am Boden, betrachte das Set, das unten am Ständer hängt: ein edler schwarzer String-Tanga mit schwarzen Perlen und ein türkisfarbenes Top. Eine schmale Verkäuferin mit herben Gesichtszügen tritt hinzu. Ich erzähle ihr, dass ich diesen String in einem Sonderpostenmarkt kaufte, und es dort nicht zwingend notwendig war, das Top dazu zu erwerben, wenn man nur den String haben will. Sie reagiert nicht, schaut mich weiter streng und missbilligend an. Im Hintergrund des Kleiderständers nehme ich währenddessen eine Verkäuferin in einer anderen Abteilung wahr: sie wirkt freundlich und leichtfüßig, verrichtet ihre Arbeit offenkundig vergnügt. Ihre Frisur ist bemerkenswert: die Haare sind zu vielen lustigen Zöpfen geflochten, wodurch ihr Gesicht sehr offen wirkt.

Heute habe ich etwas Interessantes vor. Über einen längeren Gang erreiche ich die Räume der Botanik-Veranstaltung. Es ist kurz vor Beginn und einige Arbeiter sind mit letzten Vorbereitungen beschäftigt. Die Flure werden mit Grünzeug bedeckt, dazwischen die Platznummern für die Teilnehmer markiert. Es ist eine Großveranstaltung. Ich habe Platznummer 6 (40) und gleichzeitig 7 (40). Inzwischen bin ich im Flur mit meiner Bereichsnummer angekommen.

Kurz vor dem Erreichen meiner Standort-Nummer, wird mir von einem Verantwortlichen ein kleiner durchsichtiger Plastikbecher überreicht, was überraschend für mich kommt. Darin sind einige Proben… Moos? Etwas unsicher und überrascht lächelnd aufschauend antworte ich: „Moos?! Vielleicht gehört es dazu, sich mit ersten Kenntnissen für die Veranstaltung zu qualifizieren?! Mit dem Becherchen in Hand gehe weiter. Im 6er und 7er Bereich hat sich bereits ein leicht freakiges Öko-Paar in ausgewaschene olivfarbenen Bundeswehr-Parkas eingefunden. Sie hocken an ihrem zugewiesenen Platz. Sie wirken offen und freundlich; wir wechseln ein paar Worte.

Mein Blick geht in meinen Rucksack. Es sind nur wenige Teile drin. Unter anderem Moinas Saftfläschchen. Kurz kommt der Gedanke auf, dass Mike ihr genug zu trinken gibt. Dann nehme ich meine schwarze Handtasche heraus und mache mich auf den Weg in mein Zimmer, um mein Reisegepäck dort abzulegen.

Mit Mike an meiner Seite gehe ich durch den Vortragssaal, der sich zu füllen beginnt. Stimmengewirr, Stühle werden leise scharrend zurechtgerückt, Mikrofonproben hallen nach. Den 6er/ 7er Bereich ist bald gefunden, befindet sich in einer Ecke. Mike unterhält sich mit einem italienischen Arzt – fließend, wie ich bemerke. Gleichzeitig entdecke ich, das die Platznummern in Bereich 6/7 nicht zugewiesen sind. Einige weiße Stühle stehen zur freien Wahl in der Ecke. Das gefällt mir, auch wenn die Ecke wenig Bewegungsspielraum bietet. Der Arzt sitzt nun im Bereich vor mir, erzählt auf Italienisch etwas zur Veranstaltung, zum Sinn des ganzen und berichtet aus seinem Fachgebiet. Ich verstehe nichts. Er ist eine hochgewachsene schlanke Erscheinung in weißem Kittel, sein Haar ist mittelblond.

An dem langen Tisch an der Vorderseite des Saales steht eine lange Tafel, an der all die Vortragenden sitzen. Dem Äußeren nach sind diese aller italienischer Herkunft. Etwas Unruhe ist dort spürbar; der Ablauf der Vorträge wird noch geklärt. Dort sehe ich auch die herbe Verkäuferin und die attraktive Verkäuferin von vorhin wieder. Weiter sitzt dort ein Paar – ein Mann und eine männlich wirkende Frau, beide mit schwarzem Anzug und hellem Oberhemd gekleidet. Die Frau, wenn es denn eine Frau ist, hat rabenschwarzes glänzendes Haar und trägt eine Brille mit dunklem Gestell, die kräftigen Augenbrauen sind dunkel. Oder sind es zwei homosexuelle Männer? Egal, ein wenig erinnert die Frau – oder der Mann? – an Al Bano (von Romina Power). Bei den Leuten handelt es sich um Pharmazeutiker, Ärzte, Botaniker und medizinisch Geschulte. Ich freue mich auf eine interessante und abwechslungsreiche Veranstaltung.

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