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Botanische Bilderbücher

Traum:
Ich gehe in die Leihbücherei zurück, denn mir fiel glücklicherweise noch rechtzeitig ein, dass ich vergaß, meinen Namen auf die Innenseite der Buchdeckel zu schreiben! Wenn ich später meine Leihgabe an die Bücherei zurückhaben möchte, würde man sie mir nicht mehr zuordnen können.

Über sich hinauswachsenDie Leihbücherei liegt nahezu im Dunkel. Vor einem kleinen Tresen stehend, blättere ich noch einmal meine Bücher durch. Etwas verwundert stelle ich fest, dass ich meinen Namen bereits hineingeschrieben habe: mit schwarzer Tinte, mit kalligraphischer Feder. Verblüffend, dass in wirklich allen Büchern mein Name steht! Wie kam ich nur darauf, dies nachholen zu müssen, wenn er noch nicht einmal in einem einzigen Buch fehlt?? Es sind botanische Bilderbücher für Erwachsene: handillustriert und koloriert, in großzügigem Querformat; zwischen den bedruckten Seiten mit seidig raschelnden Trennblättern ausgestattet. Das Schmökern darin ist angenehm… ein sinnlicher Genuss. Das Papier riecht kräftig und neu, fühlt sich angenehm an und… – nun, es sind meine Bücher. So sind sie doch wie ein Teil von mir, das ich hier zurücklasse – für längere Zeit… vielleicht auch für immer…

Rand-Notiz:
Es gibt tatsächlich etwas ähnliches: Botanisches Bilderbuch für Jung und Alt (1897). Ich entdeckte es vor ein paar Jahren, erfreute mich an den Bildern… nun taucht es wieder auf und ich freue mich. Hier gefunden – eine wahre Fundgrube: BioLib Online Library of Biological Books

Irgendwas muss die Grünzeuggestaltung bei mir ausgelöst haben, denn dieses war ein sehr grüner Traum.

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