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Das archaische Pferd und sein Herr

Traum:

Langsam manifestiert sich eine Szene um mich herum: Das Wetter ist lau und heiter. Ein Pferd und sein Herr gehen gemächlich einen Weg. Ich sehe sie von hinten, als sie in den Wald hineingehen. Das Pferd hat stammartige Beine. Die Haut wirkt extrem dünn und straff. Darunter scheint der Körper prall mit Wasser gefüllt. Dies ist keine fragwürdige Auffälligkeit, denn dieses ist ein Pferd aus anderen Zeiten – vielleicht ein archaisches Pferd, so wie sein Herr. Das Fell ist weich, kurz und grau mit dunklen zarten Flecken.

Der Herr trägt Holzschuhe, einfache Stoffhosen – im Bund viel zu weit und von Hosenträgern gehalten. Dazu einen braunen Hut aus Filz, die Kappe tief über den Kopf gezogen. Sein Gang ist leicht gebeugt – drückt Selbstverständlichkeit aus. Auch sein Körper scheint stramm mit Wasser gefüllt, auch wenn es für das Auge nicht sichtbar ist.

Sowohl Pferd als auch Herr bemerken mich, schauen sich gleichzeitig nach mir um. Der Blick ihrer schmal zusammengezogenen Augen trifft mich… macht mich betroffen! Schwarze Augen, mit einer solch strahlenden Leuchtkraft, die die Weite und Offenheit ihrer Blicke erst deutlich werden lassen. Es sind ernste Wesen, aus deren Augen tiefe Erfahrung spricht… vielleicht auch ein Wissen um etwas… Ihr spürender, strahlender Blick flößt mir mehr und mehr Furcht ein…

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