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Herr Bönneke dunkelt ab

Traum:
Bei Lindner im Haushalt. Eben räumte ich ein altes Brötchen zum Kompost, legte es in eine Schale mit frischem Wasser. Als der alte Herr Bönneke kommt, Frühstück machen will und nach dem Brötchen fragt, hole ich es unauffällig wieder hervor. Wie peinlich, dass ich das Brötchen bereits ins Kompostwasser legte. Denke aber, dass es genießbar geblieben ist. Und solange Herr Bönneke nichts von dem vorherigen Aufbewahrungsort erfährt, ist es auch nicht unappetitlich.

Glimmende DochteAls ich von einer kurzen Besorgung zurückkehre, liegt die Wohnung im Dunkeln. Herr Bönneke hat wie zu Kriegszeiten alle Lichter gelöscht. Er möchte von Feinden keinesfalls bemerkt werden. Alle Fenster sind abgedunkelt. Nur ein Doppelfenster zur Straßenseite hin zeigt sich unverhängt. Der Frühstückstisch steht davor – ich schaue hinaus ins nächtliches Dunkel. Ob das nicht etwas leichtsinnig ist? Und sind da nicht ein oder zwei glimmende Teelichtdochte auf dem Tisch zu sehen?! Soweit ich weiß, reichen derart kleine Wärme- und Feuerquellen aus, um von Feinden gesichtet zu werden. Aber Herr Bönneke liebt die besondere Atmosphäre dort draußen und möchte es gerne miterleben, ansehen.

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