Home » Traumtagebuch » Abschussfahrt in verwunschener Jahrmarktsstadt

Abschussfahrt in verwunschener Jahrmarktsstadt

Traum:
Im Schummerlicht einer verwunschen wirkenden Stadt. Ein ewig währender Jahrmarkt auf der linken Seite. Nicht zu sehen, da jenseits der alten Wälder.

Moina und ich gehen die breite Straße entlang – stadtauswärts, allein. Das Gefälle ist bemerkenswert. Es geht derart steil hinab, wie ich es noch nie erlebte! Und Moina findet großes Vergnügen daran, die Straße hinabzulaufen! Sie läuft immer schneller. Ich rufe hinterher: „Langsamer! Lauf langsamer!!!“ Aber Moina ignoriert meine Worte, auch als ich eindrücklicher werde. Einen Augenblick später überschlägt sie sich heftig, stürzt auf das Gesicht, überschlägt sich nochmals und prallt hart auf. Ich befürchte schlimme Verletzungen. Aber als ich den Blick schärfe, kann ich „nur“ ein paar blaue Flecken vermuten.

Wir kehren um – fahren mit dem Auto stadteinwärts, reger Verkehr. Schnell haben wir die kleine Kuppe überwunden, woraufhin es wieder absolut steil hinab geht. Ich trete die Bremse durch. Sie fühlt sich butterweich und warm an. Sie bremst zu schwach, bei dem Gefälle nur eine Frage von Sekunden bis zum Aufprall. Vor uns fährt ein Londoner Bus: eine dunkle changierende Energiemasse mit lichtpunktenem Flimmern durchzogen. Im nächsten Augenblick werden wir aufkrachen… ich befürchte dies viele Momente lang, immer wieder, während wir die steile Straße nahezu ungebremst hinabsausen. Immerzu kurz vor einem Aufprall, ohne dass letztlich etwas geschieht. Ich spüre Anspannung, gepresstes Atmen – stoßweise – und ein inneres Abbremsen als unangenehme Blockade meines Energieflusses. Alles hier ist sonderbar… was ist das für eine verwunschene Stadt? Irgendetwas stimmt hier doch nicht?

Verwandte Träume:
Der Bus erinnert an einen alten Traum von 1999: Der Seelenhändler

Jahrmarkt… Kirmes… auch bei Kirmesmusikant Tetjus Tügel

Und gestern ließen wir uns Kleingeld für die Kirmes geben
>> Es spiegelt sich in allen Träumen wider…

Tags: