Home » Traumtagebuch » Fiebrige Rahmenhandlung

Fiebrige Rahmenhandlung

Eine warme Nacht mit wirren Wiederholungsbildern… zwischen fiebrigem Dämmerschlaf und unwirklichem Aufwachen. Mitten in der Nacht dann hohes Fieber und Schüttelfrost.

Mehrmals in der Nacht träumte mir:

Ich halte einen quadratischen Rahmen in den Händen (30×30 cm, etwa acht Zentimeter Tiefe; in jeder Traumphase etwas anders gestaltet). Es ist immer ein warmer Rahmen aus einem Material mit weicher Oberfläche. Immer wieder bin ich aufgefordert, mittels meiner Willenskraft und Konzentration dafür zu sorgen, dass von unten aufsteigende warme Energiemassen durch den Rahmen hindurch nach oben dringen können. Die Energiemassen nehme ich als sich dehnend und leicht haftend wahr. Der etwas gummiartige Effekt der Energiemassen führt dazu, dass sich das Durchdringen des Rahmens als etwas zähflüssig darstellt. Dieses Geschehen wird von einem körperlichen Gefühl begleitet, als müsse ich wieder und wieder durch ein schmales Tor hindurchgelangen – mein Körper fühlt sich dabei extrem warm an.

Am Morgen geht die “Rahmenhandlung” in ein weiteres Traumbild über:

Am frühen Morgen mit zwei Leuten zu Fuß in Worpswede unterwegs. Auf der Höhe des Uhrmachers und dem gegenüberliegenden Seniorenheim bemerke ich drei offene, leere Umschläge in meinen Händen. Das Papier ist klamm und leicht gewellt. Oh, es sind weihnachtliche Umschläge, die mit Ilexblättern und – beeren bedruckt sind. Wieder diese Weihnachtsfarben… Ich weiß mit diesen Umschlägen nichts anzufangen und will sie – ohne dass es jemand sieht – auf einem alten Stehpult ablegen, das hier auf dem Gehsteig steht. Es hat eine hohe Rückwand, an dem ein altes schwarzes Telefon hängt – aber das nur nebenbei.

Dummerweise kommen gerade zwei ehemalige Nachbarn des Weges, so dass ich die Umschläge nicht hier fallenlassen kann. Die Umschläge schweben unentschlossen in der Luft, fallen weder auf das Pult, noch lassen sie sich von mir greifen. Mit einem leisen kehligen Glucksen fange ich spielerisch danach. Und letztlich bringe ich sie dann auch noch durch den Rahmen. - Amen -
Aufwachen mit einem Gefühl der Erschöpfung

Tags: