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Schröpfen zur Vorbereitung auf die Rückenspritze

Traum:

Ein Sommertag. Wir – Mike, Moina und ich – sitzen bereits eine Weile im hellen weiträumigen Wartezimmer einer Hausarztpraxis. Mike hat einen Termin, wobei ich ihn begleite. Bei uns am Tisch sitzt ein weiterer Patient. Die Arzthelferin fragt mich, ob ich mir eine Rückenspritze geben lassen wolle. Oh, wie überraschend und zuvorkommend – ich habe ja gar keinen Termin! Auf meine diesbezügliche Rückfrage antwortet sie, dass ich gleich gemeinsam mit Mike das Sprechzimmer aufsuchen könne – die Spritze sei kein großer Aufwand. Das Angebot kommt gerade richtig, denn aktuell habe ich wieder heftige Rückenschmerzen, und ich nehme es dankbar an.

Die Arzthelferin bittet mich zu vorbereitenden Maßnahmen an das andere Ende des Raumes. Auf dem Tisch am Fenster sehe ich jede Menge Schröpfgläser stehen. Diese soll ich mit Wasser füllen. Die Arzthelferin will mir zeigen, wie ich es machen muss. Anfangs begleitet mich das peinliche Gefühl, zu heißes Wasser bei mir zu haben.

Es ist mir unangenehm, den Raum durchqueren zu müssen, denn wegen der Hitze hatte ich mich bis auf die Unterwäsche entkleidet. Ich ahnte da schließlich nicht, dass ich hier durch den ganzen Raum marschieren muss. Dem Mann bei uns am Tisch dürfte das bestimmt auffallen, auch wenn sein Blick und seine Aufmerksamkeit im vor ihm stehenden Fernseher versunken sind.

Inzwischen stehen wir bei dem Tisch mit den Schröpfgläsern. Mike soll solange Moina beaufsichtigen, dennoch entgeht ihm, dass sie einen Schluck von einer chemischen Flüssigkeit trank, die hier herumsteht. Darüber bin ich aufgebracht. Mike sagt dann fest überzeugt und gelassen: „Kinder vergiften sich nicht!“ Empört antworte ich, dass die Zahl der Vergiftungsopfer im Kindsalter vermutlich höher liegt als er annehmen würde.

Wir werden nun von dem Mann vor dem Fernseher abgelenkt, der auf den Bereich der Standfüße einer alten Kommode weist, auf welcher der Fernseher steht. Bisher war dort alles sauber und ordentlich, aber nun… – wir sollen mal schauen! Als Mike und ich die Kommode umdrehen, bemerken wir Flusen auf dem Boden. Und an den Filzgleitern der Schrankfüße haben sich eine Menge loser Haare verfangen. Wir sind dafür verantwortlich! Okay, dann werden wir das am besten gleich bereinigen, oder? Und danach dürfte eh die Behandlung folgen.

Vor der Praxis auf dem Gehsteig; mit dem Rücken zur Straße und dem Blick zur Praxis. Ein parkendes dunkles Auto links im Blickwinkel. Gerade eben erbrach Moina einen Schwall Galle. Nun fällt Moina auch noch in die Pfütze mit der Galle hinein.


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