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Viehland

T r a u m:
Als ich Höhe Viehland erreiche, komme ich direkt auf eine Verkehrsstockung zu. Ich bewege mich auf der linken Spur, vielleicht daneben. Hinter mir – auf der rechten Spur – stockt es ebenfalls. Es sind Urlaubsreisende, wie ich am mitgeführten Gepäck – teils auf dem Dach verzurrt – erkennen kann.

Auslöser des Staus ist der schwarze Hund, der hier gesichtet wurde. Wieder einmal läuft er frei herum – nicht zum ersten Mal! Offenbar kann es hier erst dann weitergehen, wenn sich alle sicher sind, dass der schwarze Hund wieder an der Leine ist, die sich an einem Holzpfahl am Straßenrand befindet.

Wirklich nachvollziehbar ist es nicht, dass ein ungetrübtes Weiterfahren erst dann möglich sein soll. Der schwarze Hund steht nämlich ganz friedlich am Straßenrand – dort wo ich gerade eben noch stand. Und seine Ausstrahlung ist offensichtlich freundlich und entspannt! Sein Fell glänzt gesund und frisch gestriegelt im Sonnenschein. Ist die Erwartung der Autofahrer nicht ziemlich engstirnig und voller Vorurteile? Womöglich von übertriebener Sorge geleitet?

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