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Das ist Sehnzucht

T r a u m:
Gastfreundliche Räumlichkeiten mit Glaskuppel und teils großzügigen Glaswänden. Es fällt viel Sommerlicht in den Raum. Üppige tropische Pflanzen in großen Töpfen geben dem Raum etwas Urlaubsstimmung. Die Lehrzeit ist beendet, und die Stimmung entsprechend heiter und gelöst. Ich sitze an einem Schultisch, rechts neben mir die Dozentin. Auf ihre Schreibunterlage notiert sie zwei Sätze, die sie mir zum Abschied gerne mitgeben möchte. Der erste Satz (den ich nicht erinnern kann) wird durch den zweiten Satz erklärt, der da heißt: Das ist Sehnzucht!
Nanu, Sehnsucht mit z geschrieben – was hat das zu bedeuten? Die Dozentin kann ich nicht mehr fragen, sie ist bereits gegangen.

Als ich in einen anliegenden Gastraum – eher links im Traumreich gelegen – gehe, kommen mir einige ältere Männer in aufgekratzter Stimmung entgegen. Einer spricht mich an und berichtet von einem Fehler, über den er sich gerade köstlich amüsiert. An der Wand hinter seinem Rücken kann ich lesen was er meint, denn der Satz „Das ist Sehnzucht!“ wird dorthin projiziert. Lachend sage ich, dass mir gerade eben die Dozentin diesen Satz aufschrieb! Irgendwas muss da dran sein! Es ist gar kein Fehler! Meine Worte erreichen den Mann allerdings nicht, so sehr amüsiert er sich. Dann hält er aber doch inne und schaut mich fragend an. „Ja!“, rufe ich mit volltönender Stimme aus, so ist es. Und nochmals, lachend: „Ja jaaaa!!“ Der Mann stimmt lachend in das Ja ein. Er hat verstanden.

Mit hüllenlosem Oberkörper gehe ich am Rande des Saales entlang, der rechts des ersten Raumes gelegen ist. Viele Gäste sind hier – Stimmengewirr, Heiterkeit. Ein älterer Mann kommt mir entgegen.
Er meint bedauernd: „Ich kann Sie gar nicht ansehen.“ Da mein Oberkörper nackt ist, würde sein Blick vermutlich genau dorthin gehen – und das möchte er nicht. Schließlich möchte er mir nicht zu nahe treten.
„Schau mir in die Augen – fest!“, fordere ich ihn mit entschlossener Stimme und festem Blick auf – dabei ein verspieltes Gefühl in mir tragend. Wenn er mir fest in die Augen blickt, werden sie darin Halt finden, womöglich auch versinken. Aber abgleiten werden seine Augen dann nicht mehr. Der Mann lacht über meine freche Strenge – ich stimme in sein Lachen ein.

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Mail von Zuckerwattewolkenmond

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