Home » Traumtagebuch » Mail von Zuckerwattewolkenmond

Mail von Zuckerwattewolkenmond

T r a u m:
Das langandauernde Traumseminar ist beendet. Zum Ende dieses Seminars hin, entwickelte sich auch meine Entscheidung. Eine Entscheidung, von der ich vor Seminarbeginn noch gar nichts ahnte: Ich werde die ganze Sache (Traumtagebuch, Traumgruppe, Traumbücher,…) rund um das Träumen aufgeben. Ich habe keine Zweifel an der Richtigkeit meiner Entscheidung, die von ganz allein gewachsen ist.

Da erhalte ich eine Mail von der Tänzerin zwischen den Welten. Mit sehr lebendigen frischen Zeilen macht sie mir Mut, doch dran zu bleiben. Schreibt davon, dass es doch super sei, was ich alles mache.

Es ist weniger der Inhalt ihrer Worte, als vielmehr die Lebendigkeit und Freude, und diese frische Leichtigkeit, die mich innehalten lassen… Ja, warum eigentlich nicht… einfach immer weitermachen, aus Freude. Und weniger ernsthaft als bisher. Ihre lustige Mail macht mir Freude und stimmt mich nachdenklich. Nur, wie sieht es jetzt mit meiner Entscheidung aus?

Rand-Notiz:
Ouuups…?
Von dieser Entscheidung wusste ich ja gar nichts?!
Wie auch immer – herzlichen Dank an “Zucker” !! ;-)

Verwandte Träume:
Traumkurs führt zum Loslassen des Alten
Aufstieg des brennenden Grasphönix

Tags:

2 Antworten zu Mail von Zuckerwattewolkenmond

  1. zuckerwattewolkenmond

    ich sehe jetzt erst, dass du von mir geträumt hast. *lach*
    Das komische ist, das du in deiner Traumbeschreibung etwas schreibst, das ich tatsächlich gedacht, aber nicht mitgeteilt habe. Ich habe nämlich bei mir gedacht, dass ich es zwar bewundernswert finde, wieviel Mühe du auf das Traumtagebuch verwendest (Bilder, hervorgehobene Symbole, verwandte Träume usw.), aber dass ich glaube, dass man bei soviel “Arbeit” auch leicht die Lust verliert, wenn man es so ernsthaft betreibt.

    Ich glaube, fast, du hast dieselbe Fähigkeit wie ich, von anderen im Traum die Gedanken und andere Geheimnisse zu erraten. ;o)

    Liebe Grüße

  2. REPLY:
    damit sprichst Du eine meiner zahlreichen Schwächen an. Nein, es bündeln sich hier Schwächen, die genau dahin führen können, dass ich die Lust verliere. Zuviel vornehmen, Perfektionsdrang, und etwas zu viel Euphorie haben schon oft dazu geführt, dass ich spätestens nach einem Vierteljahr stillschweigend – soll ja keiner merken – das Handtuch geworfen habe.

    Nun komme ich zu einer weiteren Schwäche, in diesem Falle verleiht sie mir allerdings die Stärke und Ausdauer zum gemütlich-exhibitionistischen Weiterträumen: Ich habe eine Macke, die mich den Träumen verschreibt. Ein Traumtagebuch in ähnlicher Form führe ich übrigens bereits seit Jahren in verschwiegenen dicken Ordnern. In all diesem Jahren hat es auch immer wieder nachlässige Phasen gegeben, wo ich mir nicht so viel Mühe gab, oder mir schlichtweg die Zeit dafür fehlte – oder mir anderes wichtiger war. Und so könnte es auch mit diesem Online-Traumtagebuch kommen; zwischendrin.

    Was die Existenz dieses Traumtagebuches allerdings in Frage stellen könnte, sind zeitweilige Anwandlungen von Verfolgungswahn oder schweißtreibendem Schamgefühl. Derzeit beruhigen mich halt die moderaten Besucherzahlen. *g* Ich rede und rede… zur Sache noch mal: nachdenklich hast Du-Ich mich gemacht.

    Inzwischen wird es mir natürlich etwas klarer. ;o) Schön übrigens, dass Du dich an dieser Stelle doch noch wiedergefunden hast!