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Wassertriefendes Telefon und kühlende Kellerkiste

T r a u m:
Als ich in die private Tiefgarage von Wolfgang und Angela komme, sitzen die beiden bereits in ihrem noblen Mercedes. Im Grunde sind sie abfahrbereit. Da ich aber auftauche, können wir ein paar Angelegenheiten an dieser Stelle regeln. An Angela gerichtet fragt Wolfgang, ob sie mir bei dieser Gelegenheit nicht gleich die tarngrüne Kühlkiste mitgeben wollen. Dabei geht es um eine Kellerkühlung, die man wohl dann verwendet, wenn die Umgebungstemperatur im Keller höher als normal ist, um die Vorräte vor dem Verderb zu bewahren. Soweit mir das klar ist, handelt es sich bei diesem Teil um die Auszahlung meines Erbteils. Okay, wenn es gerade passt, nehme ich das Ding doch gleich mit!

Ich gehe einmal um den Mercedes herum, gelange an die Fahrerseite, wo Wolfgang gerade aussteigt, um die Kiste zu holen. Gleichzeitig gibt er einen Telefonhörer heraus, den ich ihm ganz selbstverständlich abnehme, und in die Ladestation oberhalb des Seitenspiegels lege. Es rinnt reichlich Wasser Aus den Löchern der Hör- und Sprechmuschel. Angela schaut mir mit breitem Grinsen dabei zu. Mit einem heiteren Lächeln sage ich zu ihr: „Ich habe nicht vergessen, wie man es macht – in all den Jahren nicht!“ Was einmal selbstverständlich war, vergisst man wohl so leicht nicht.

Dann gehe ich an der Beifahrerseite vorbei und weiter in den Raum hinein, um mich mit einer bestimmten Frau zu treffen, die mir von früher bekannt ist. Wolfgang ruft mir aus der Ferne noch zu, dass diese Frau heute eine andere Haarfarbe habe. Woraufhin ich zurückrufe: „Ich habe mich nie an der Haarfarbe einer Frau orientiert!“ Und denke im Stillen: ‚Denn die wechseln ja doch.’ Die Wiedererkennung dürfte auf einer anderen Ebene stattfinden, und ich denke, es erfassen zu können.

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