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Verkehrte Radfahrt zur Schulbus-Haltestelle

T r a u m:
Thommy hat verschlafen! Eiligst macht er sich auf den Weg zur Schule. Ich stehe von der Couch auf, wo ich einen Schlaf hielt, und frage, ob er den Bus noch erreichen wird. Ansonsten müsste ich ihn mit dem Auto hinfahren, was meine morgendliche Freizeit vor meinem Arbeitsantritt deutlich verkürzen würde. Nach Möglichkeit möchte diese Fahrt nicht machen!

Thommy ist auf dem Weg, und ich radle durch morgendliches Dunkel – vom Schein der Straßenlaternen erhellt – den gleichen Weg. Ich möchte mich vergewissern, dass er den Bus erreicht. Auf dem Gepäckträger sitzend – zudem verkehrt herum – radle ich rückwärts durch die Straßen. Es ist anstrengend und erfordert Konzentration. Hinzu kommt, dass flache, festgefahrene Schneewehen einen Teil der Straße bedecken, die die Fahrt leicht blockieren.

Erst als mir eine unbekannte, und vielsagende Frau auf dem Fahrrad begegnet, nehme ich die übliche Haltung auf dem Fahrrad ein: auf dem Sattel und geradeaus fahrend. In der Nähe der Bushaltestelle begegnen mir Eltern, die ich frage, ob Thommy pünktlich an der Haltestelle eingetroffen ist. Ja, das ist er. Dann erreiche ich selbst die Kreuzung mit der Haltestelle zur Linken. Viele Schulkinder stehen an der Haltestelle und drängen in den Bus. Thommy ist auch dabei, wie ich im reichlichen Laternenlicht erkennen kann. Puh, Erleichterung.

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