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Ethno-Zwergin changiert zu philosophischem Jungen

T r a u m:
Unter freiem Himmel ein loses Zusammentreffen. Die Menschen zerstreuen sich auf weitem Gebiet. Ziellos schlendere ich umher, nehme die Präsenz einer mir bekannten kleinen Frau wahr. Sie ist so groß wie ein zweijähriges Kind, wobei die Proportionen ihres Körpers ganz normal einem Erwachsenen entsprechen. Ihre bemerkenswert vitale Ausstrahlung fühlt sich sehr angenehm an. Vom Aufenthalt in der Sonne getönte Haut, ein schlichter goldener Armreif - wie aus geschwungenen Linien geformt – ihre duftigen Haare, ihre sprühende Energie… eine tolle Frau.

Als ich sie näher betrachten will, kann ich ihr Gesicht nicht erkennen, da sie ihren Kopf leicht gesenkt hält. Ich überlege, dass die anderen sie für einen Jungen halten könnten, da der Blickwinkel von oben diesen Eindruck entstehen lässt. Es würde mich interessieren, wie die anderen diese zwergengroße Frau wahrnehmen.

Später…
Die kleine Frau nähert sich jetzt von einer anderen Seite, kommt vielleicht einen kleinen Hügel hinab. Aus diesem Grund sehe ich sie aus einer anderen Perspektive, mehr von unten nach oben. Diese Ansicht nun überrascht mich… Hatte ich mich die ganze Zeit geirrt? War die kleine Frau gar nie hier?? Oder verwechselte ich sie mit diesem Jungen hier? Es ist ein blasser ernster Junge, ein stiller Junge mit dem Antlitz eines melancholischen Philosophen. Ein Schweigender aus Nachdenklichkeit. Ich bin etwas enttäuscht, dass es nur dieser Junge ist. Wäre die kleine Ethno-Frau nicht eine interessantere Begegnung für alle gewesen?

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