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Braut mit Arschgeweih

T r a u m:
Eine Hochzeitsfeier im Familienkreis. Die Zeremonie der Vermählung liegt hinter uns. Die Stimmung unter den Gästen ist wie ein froher Gesang miteinander, grüppchenweise.

Das Kalte Büffet ist nahezu leergefegt. Ich entdecke etwas Petersilie auf einer durchgefeuchteten Pappunterlage. Petersilie im eigenen Wurzelbett – Kresse ähnelnd – fast völlig abgenagt. Mit herzhaften Bissen knabbere ich den Rest der Petersilie ab, und werfe die feuchte Pappe mit kühnem Schwung zurück auf das Büffet. Hintergründig nehme ich meinen Vater wahr… er steht einfach da und schaut zu mir her.

In einen Raum nebenan treffe ich auf Mary und Wilma. Wir alle drei tragen schwarze Abendkleidung. Wilma, die Braut, und Mary sitzen nebeneinander auf einem alten Sofa. Wilmas Hüfthose lässt tief blicken, gewährt einen großzügigen Blick auf das sogenannte Arschgeweih. Ihr seidiger weißer String blinzelt verwegen über den Hosenbund hinweg. Mit einem nickenden Blick dorthin, teile ich mit, dass Mike dieses Outfit unmöglich findet. Wilma sagt nichts dazu; so als wolle sie diese Information gar nicht an sich heranlassen. Mary schaut mich neugierig und spitzbübisch lächelnd an. Ihre Kleidung lässt nicht erkennen, ob auch sie von meiner Aussage betroffen ist. Auch ihre vergnügt blitzenden Augen verraten nichts… – eher verraten sie alles, alle Möglichkeiten.

Ich bin so froh, dass ich dieses Mal die ganze Nacht mitfeiern kann! Morgen habe ich ausnahmsweise frei. Ich warte darauf, dass Wilma zu mir kommt, denn wir wollen etwas zusammen spielen. Vermutlich wird sie noch von Gästen aufgehalten. Während des Wartens wandert mein Blick über den rotbraun gefliesten Fußboden… vielleicht sollte ich schnell wischen? Zum Perspektivenwechsel nehme ich eine Fotografie des Fußbodens in die Hand und halte es etwas schräg, so dass mehr Licht auf die Oberfläche fällt. Ich kann gar keinen Dreck entdecken?!

Egal, ich gehe los, und stelle es mir schön vor, den Boden feucht aufzuwischen. Schließlich bin ich die Braut und kann diese Stunden nach meinem Belieben gestalten. Als ich die Putz-Utensilien zusammensuche, bemerke ich, dass vor einem alten Küchenregal aus Holz – es ist übrigens leer – einige dunkelrote Kirschen liegen. Auf den Knien fege ich sie mit Handfeger und Schaufel zusammen, fege auch Kirschen unter dem Regal hervor.

Als Mary dann kommt und gefragt wird, wie es dazu gekommen sei, dass sie Moina geheiratet habe, sagt diese, sie habe schon immer Kinder gemocht. Es sei für sie ganz selbstverständlich gewesen, es zu tun, als diese Möglichkeit geboten wurde.

Rand-Notiz:
Arschgeweih…oder anders ausgedrückt ein Steißbeintatoo. Beide Ausdrücke sagen mir nicht vollkommen zu. Ersterer könnte als abwertend verstanden werden, der zweite Begriff hat aber eine Menge an Kraft verloren, was ich unstimmig finde.

Also bleibt’s dabei – Arschgeweih

Nachtrag am 12.07.2206: Bei der Schickse geht es auch um Stoff in der Spalte und Arschgeweih.

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