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Der wiederaufgenommene Faden im Liebesmuster

Traum: Eine Runde mit strickenden Frauen. Während wir uns unterhalten, stricke ich mit wasserblauer Wolle. Es geht um die Liebe. Wobei es, zwar nicht nur, aber insbesondere um die Mutterliebe geht. Ich teile meine Gedanken mit: „Mit der Liebe ist es wie beim Stricken – ich kann diesen Faden jederzeit erneut aufgreifen und wieder mit dem anderen Garn verknüpfen. Auf diese Weise wird die Liebe mit allem verbunden und durchwirkt das ganze Gewebe.“

Während ich erzähle, nehme ich wahr, dass die zuletzt gestrickten Reihen ziemlich locker geworden sind. Es ist zu locker! Und ich bemerke nun auch, dass mir eine Masche von der Nadel gefallen war. Ich nehme diese auf und schlinge sie wieder in die anderen Maschen ein, bis ich die Masche auf die Nadel legen kann. Dabei erlebe ich ein angenehmes Gefühl der Vervollständigung. Ein Gefühl, etwas Wesentliches in Ordnung gebracht zu haben. Als ich nun das gestrickte Teil hochhalte, sehe ich einen gecrinkelten Satinstoff vor mir, der eine ähnlich wasserblaue Farbe wie das Strickgarn hat.

Rand-Notiz:
Stricken? Ich??

Camille ta douleur

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