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Mana am Morgen

Traum: Früher Sommermorgen – milde Wärme, erdig-grüner Geruch, Frieden. Ich radele durch Worpswede. Nach rechts die kleine Dorfstraße entlang, die über die Bahngleise führt. Dahinter beginnt das Gebiet des Weyerbergs. Das heißt, die weiten Hammewiesen, die Pferdeweiden am Worpsweder Bahnhof, der Weyerberg und eine Almlandschaft wie im Allgäu scheinen sich hier zu überlagern… eine traumhafte und berührende Landschaft im freundlichen Lächeln eines jungen Morgens.

Während der nächsten Meter fällt mir ein, dass ich einen Batzen Mana im Korb am Fahrradlenker transportiere. Es ist für Moina gedacht und ich möchte es unterwegs nicht verlieren. Ich bin nicht sicher, ob ein Korb das richtige Transportmittel ist – ob sich die „gebündelte Energie“ darin hält oder ob sie hinausfliesst.

Nun fahre ich nach links, am Rande des Weyerberges entlang. Rechts von mir, ziehen sich sanfte ineinandergehende Hügel hinauf, deren Ackerböden sich aufgelockert und aufgewühlt zeigen – erdig-brauner Duft. Im Dunst des frühen morgens ein rehbraunes Rind auf dem Land.

Dann die Botschaft, dass hier Rinder ausgebrochen sind. Ich schaue aufmerksamer über das Ackerland. Sehe ein paar Rinder. Das Rind, das ich bereits zuvor sah, bewegt sich nun zügig zur Straße hin. Tatsächlich, hier gibt es keine Abgrenzung – die Rinder können tatsächlich überall hin. Nun wird mir aber doch mulmig. Zwar wirken sie jetzt friedlich und zufrieden. Was aber, wenn sie mich bemerken? Kurz überlege ich, schnell zu flüchten. Nur würde eine abrupte und schnelle Bewegung nur um so mehr auf mich aufmerksam machen. So halte ich inne… was noch keine Lösung ist, da ich auf diese Weise in der unangenehmen Situation hängen bleibe.

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