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Rückwärtslaufende Polonaise macht tonlos

Erinnerte Sequenz eines längeren Traumes:

[...] Tessie ist die Begleitperson eines etwas jüngeren Menschen. Gerade ging sie mit diesem hinüber zu einem kleinen Autoscooter-Platz. Dieser Platz ist kaum größer als eine großzügige Sandkiste. Zu diesem Eindruck trägt noch der Holzrand ein, der den Platz einfasst. Mike und ich kommen auch dort an. Dabei sehe ich etwas, das mir selbstverständlich erscheint: Tessie legte ihr Portemonnaie dieses Mal auf dem Holzrand ab. Sie erlebt das nicht als besonders leichtisinnig, einmal weil sie wusste, dass wir bald nachkommen würden und zum anderen, weil sie das Portemonnaie während des Fahrens im Auge behalten kann. Ist ja nur ein kleiner und somit überschaubarer Platz. Ich setze mich dann auf den Holzrand. So, dass die Börse seitlich hinten mir zu liegen kommt. Damit ist sie etwas geschützter. Tessie schaut freundlich blickend herüber, während sie in typischer Fahrweise den jüngeren Menschen begleitet.

Ein Gruppe Jugendlicher kommt daher und bewegt sich, im Uhrzeigersinn, in einer Polonaise rund um den Autoscooter-Platz herum. Dabei singen sie laut und kraftvoll aus der Brust. Ich bemerke dann, dass die meisten tonlos singen. Vielleicht ist es aber auch so, dass sie keinen Laut mehr herausbekommen – und zwar immer mehr von ihnen. Ich sehe auch, dass sich die hintere Hälfte der Polonaise rückwärts bewegt. Ja dann ist das kein Wunder! Schließlich erschwertdie Rückwärtsbewegung während des Singens, die Koordination beider Aktivitäten. Dafür braucht es dann doch einiges an Übung, bis beides gleichzeitig gelingt. In mir ein unangenehmes Gefühl einer nachdrücklichen Anstrengung, die ins Leere geht.[...]


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