Home » Traumtagebuch » TARAN – neue Meditationstechnik

TARAN – neue Meditationstechnik

Traum: Ein Meditationsraum. Auf dem Boden sitzen einige Frauen in meditativer Haltung. Die hier praktizierte Technik nennt sich TARAN, so habe ich gerade erfahren. Obwohl mir dieser Name fremd ist, weiß ich um zwei Punkte, die dabei wichtig sind:
Erstens sollte man in korrektem Schneidersitz sitzen, zweites ist eine aufrechte Rückenhaltung mit einem leicht angehobenen Kinn wichtig. Es ist ein gemischtes Gefühl… einerseits bin ich völlig unerfahren, und auf der anderen Seite das gute Gefühl in mir, das grundlegenden Know how zu haben. Es ist auch entspannend, mit so gradem Rücken zu sitzen.

Mein Blick geht auf die Lehrerin, die mir schräg links gegenüber sitzt. Sie trägt graphitfarbene Leggings. Es ist sonderbar, auf welche Weise sie den Schneidersitz ausführt: Sie hat die Beine im Bereich der Fesseln gekreuzt, dabei die Knie hochgezogen, so dass sie einander berühren – es wirkt ein wenig verschlungen. Führe ich den Schneidersitz vielleicht doch nicht korrekt aus, sollte ich es ihr gleichtun?

Die Lehrerin springt auf und eilt mit den Worten los: „Der Meister verstäubte zu dieser Meditation immer Graphitstaub!“ Sie will schnell welches holen. Gleichzeitig nehme ich die feinstoffliche Präsenz eines alten östlichen Meisters wahr. Er sitzt links hinter mir im Schneidersitz in der Meditation versunken.

Ich stehe auf, nehme zwei alte Schneiderkreidenkalkweiß und kalkblau – von einem Regal und zeige sie einer Teilnehmerin. Vielleicht könnten man ersatzweise diese zerreiben? Aber nein, bereits im nächsten Augenblick ist uns klar, dass dieses unecht wäre. So warten wir auf die Lehrerin und den Graphitstaub.

Rand-Notiz:
Taran bedeutet soviel wie Donner.

Verwandte Träume:
Märchenhafter Ort mit weiblich süßem Duft
Erdfuß-Meister und Jasmin Bonsai-Haar


Tags:

2 Antworten zu TARAN – neue Meditationstechnik

  1. Graphitstaub… Beim Verreiben hinterlassen selbst unscheinbare Mengen deutlich sichtbare Spuren – so musste ich vor wenigen Wochen feststellen.


  2. Taranis (kymrischund bretonisch Taran, altirisch Torann) ist ein keltischer Gott des Himmels, des Wetters und des Donners. Dem römischen Dichter Lucan zufolge stand er mit Teutates und Esus an der Spitze der keltischen Götterwelt. Sein Attribut ist das Rad.
    Taranis wird häufig mit dem altirischen Gott Dagda gleichgesetzt. Auch mit anderen Wettergöttern wie dem nordischen Thor und dem germanischen Donar wird er verglichen. Im kymrischen Mabinogion taucht eine Gestalt namens Taran auf, bei der es sich eventuell um den keltischen Gott handelt.

    Kategorie: Keltische Gottheit

    Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Taranis aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.